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Mitgliederzuwachs beim Mundarttheater Troschenreuth

29. September 2008

Auf 60 Mitglieder ist das Troschenreuther Mundarttheater angewachsen, so der erste Vorsitzende Wolfgang Hempfling bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Besonders stolz sei er darauf, dass mehr als die Hälfte davon Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind. Der Schauspielnachwuchs sei mit Eifer bei der Sache, freute sich Hempfling.

Auf 60 Mitglieder ist das Troschenreuther Mundarttheater angewachsen, so der erste Vorsitzende Wolfgang Hempfling bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Besonders stolz sei er darauf, dass mehr als die Hälfte davon Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind. Der Schauspielnachwuchs sei mit Eifer bei der Sache, freute sich Hempfling.

In den letzten beiden Jahren habe der Theaterverein bei den Aufführungen von "Prinzessin Europas göttlicher Sex" und "Jerry ist tot" jeweils mehr als 1000 Zuschauer zum Lachen gebracht. Die Jugendgruppe wagte sich an den "Rattenfänger" und hatte damit ebenfalls einen großen Erfolg. Die Gruppe wurde sogar zu einem Benefizauftritt nach Kulmbach eingeladen, berichtete Wolfgang Hempfling in seinem Rückblick. Nach dem Kassenbericht von Kassier Harald Saß, der ein positives Ergebnis vermelden konnte, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Die Neuwahlen gingen schnell und reibungslos über die Bühne. Wolfgang Hempfling und Karin Wiesend wurden in den Ämtern des Ersten und Zweiten Vorsitzenden bestätigt. Schriftführerin Nadine Arnold übernahm den Kassierposten, neue Schriftführerin wurde Melanie Gilch. Als Beisitzer in den Vorstand wurden Franziska Heieis, Karoline Buchfelder, Beate Neukam, Harald Saß, Jan Madalsky, Helmut Dettenhöfer und Heinz Rupprecht berufen. Als Kassenprüfer fungieren Daniela Förster und Manfred Popp.

Mit einer Auszeichnung für zehnjährige Bühnentätigkeit wurden von der Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater in Franken drei Mitglieder geehrt. Nadine Arnold, Karin Wiesend und Wolfgang Hempfling spielten und führten Regie, wofür sie mit einer Urkunde belohnt wurden.

Die Mitglieder folgten dem Vorschlag von Wolfgang Hempfling, die Mitgliedsbeiträge anzupassen. Ebenso befürwortet wurde sein Antrag, den Kindergarten mit einer Spende zu unterstützen. Angebote für die Anschaffung einer neuen Tonanlage würden derzeit eingeholt. Die Anlage sei notwendig, um nicht ständig auf ausgeliehene Geräte angewiesen zu sein. Intensiv sei man derzeit dabei, mögliche Stücke für die neuen Aufführungen zum zehnjährigen Vereinsjubiläum im Frühjahr 2009 auszuwählen, so Hempfling.

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Die geehrten Schauspieler mit der neuen Schriftführerin (v.l.: Karin Wiesend, Nadine Arnold, Wolfgang Hempfling, Melanie Gilch) Foto: Saß

Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum

Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.

Kinder kehren auf die Theaterbühne zurück

Mehrere Anläufe hatte es gebraucht, bis das Troschenreuther Mundarttheater sein letztes Stück „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ wieder präsentieren konnte. Anfang 2020 gab es nach der Premiere noch zwei Vorstellungen, dann kam Corona und an Theater war nicht mehr zu denken. Sowohl 2021 als auch 2022 gab es Überlegungen und Anläufe, das Stück wieder aufzunehmen, aber die Sorge um die Gesundheit von Zuschauern und Mitwirkenden ließ es nicht zu.

Mundarttheater plant bereits neues Stück

Vor etwas mehr als zwanzig Jahre wurde der Verein Troschenreuther Mundarttheater e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Ensemble aber bereits seit sechs Jahren Theater. Trotz dieser langen Zeit ist das "TMT" aktiver und kreativer denn je. Das jedenfalls war das Fazit der Mitgliederversammlung des Vereins. Das Publikum honoriert das Engangement der Theatermacher um Vorstand Wolfgang Hempfling und so war das Stück "Urlaub, Liebe und Jeschäfte oder Willkommen im Roten Ochsen“, angelehnt an das berühmte "Weiße Rössel", eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.

Mehr als 30 Akteure wirkten mit, erstmals wurde ein Stück mit Livemusik begleitet, die Sänger und Schauspieler um Kerstin Vogel und Rainer Erfurt erhielten Standing Ovations. Mit dabei die Sankt Martin Singers. Womit der Vorsitzende in seinem Bericht dann auch gleich den Bogen zum nächsten Tagesordungspunkt spannte, denn die Satzung des Vereins wurde geändert, um den Damen der rührigen Gruppe um Leiterin Kerstin Vogel eine organisatorische und vereinsrechtliche "Heimat" zu geben. Im Zuge dieser Änderung wurde die Satzung gleich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung gebracht.

Finanziell ist das Mundarttheater solide aufgestellt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden dabei aber gleich wieder in aktuelle Technik und Fortbildung der Schauspieler investiert. So wurden neue Mischpulte für Licht und Ton, sowie Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone angeschafft, damit die Zuschauer die Darbietungen noch besser verfolgen und neue technische Möglichkeiten genutzt werden können. Als nächstes sollen die Umkleideräume saniert und erweitert werden.

TMT2019HV