Natascha und Marco sind neues Kirwapaar

Hübsche Mädel und schneidige Burschen tanzten in Dirndl und Lederhosen in Begleitung der Blaskapelle "Martin und seine Freunde" um den (kleinen) Troschenreuther Kirwabaum. Der "Generationswechsel" bei der Troschenreuther Kirwajugend ist geglückt. Auch ein neues Kirwapaar gibt es: Natascha Libor und Marco Bößl hielten beim Böllerschuß den Blumenstrauß in der Hand.

Hübsche Mädel und schneidige Burschen tanzten in Dirndl und Lederhosen in Begleitung der Blaskapelle "Martin und seine Freunde" um den (kleinen) Troschenreuther Kirwabaum. Der "Generationswechsel" bei der Troschenreuther Kirwajugend ist geglückt. Auch ein neues Kirwapaar gibt es: Natascha Libor und Marco Bößl hielten beim Böllerschuß den Blumenstrauß in der Hand.
Am Nachmittag schon zog die Kirwajugend mit dem Bollerwagen durch das Dorf, verteilte Küchla und selbstgebackenen Kuchen. Am Abend folgte dann die Premiere beim Kirchweihtanz. Es klappte reibungslos. So stellte auch Stadtrat Michael Förster das Mahler-Zitat "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers" in den Mittelpunkt. Er freue sich darauf, auch weiterhin schöne Kirwafeiern mitten im Ort erleben zu dürfen. Helmut und Kilian Dettenhöfer gratulierten ebenfalls den neuen Kirwaleuten, allen voran Roman Ramisch und Marco Bößl, und bedankten sich bei den bisherigen für die Aufrechterhaltung der Tradition. Beim G'stanzlsingen wurde das Dorfgeschehen auf's Korn genommen. So besangen die Kirwaburschen unter anderem den Kirchweihgottesdienst im Zelt, den Gewinn der Stadtmeisterschaft oder den Bühnenunfall eines Musikers beim Sommernachtsfest. Auch der eine oder andere Fehltritt wurde lustig thematisiert. Und natürlich durfte auch der "Gaucho-Tanz" nicht fehlen. Die jüngsten Kirwabesucher bewiesen derweil, wie man mit zwei Strohballen einen riesen Spaß haben kann. Trotz eines Regenschauers feierten die Troschenreuther fröhlich bis tief in die Nacht.









Umsonst und draußen - für einen guten Zweck

Sonne, Kirwa, Küchla
Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.
