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Wilder Westen in Troschenreuth

31. Januar 2016

MB2016 2016 01 30 23 51 22Beste Stimmung herrschte beim diesjährigen Faschingsball der Feuerwehr und der Siedlergemeinschaft. Höhepunkte waren der Auftritt der Kühlenfelser Faschingsgarde und natürlich gegen Mitternacht das Troschenreuthter Männerballett mit teils akrobatischen Leistungen.

MB2016 2016 01 30 23 51 22Beste Stimmung herrschte beim diesjährigen Faschingsball der Feuerwehr und der Siedlergemeinschaft. Höhepunkte waren der Auftritt der Kühlenfelser Faschingsgarde und natürlich gegen Mitternacht das Troschenreuthter Männerballett mit teils akrobatischen Leistungen.

Der wilde Westen war das diesjährige Motto der Darbietung, die in wochenlangen Proben wie immer schwungvoll und lustig mit Trainerin Silvia Libor einstudiert wurde. Das Duell zwischen Cowboy und Sherriff beinhaltete nicht nur Streit, Schlägereien und Wortduelle sondern sogar ein Pferderennen. Dazwischen immer wieder fetzige Tanzeinlagen bis der Indianerhäuptling mit der Friedenspfeife erschien.

Viele lustige und teils sehr aufwendige Kostüme waren im Saal des Roten Ochsen zu sehen, die Stimmung war ausgelassen und die Band "Wissma.net" heizte den Närrinnen und Narren ordentlich ein.

Umsonst und draußen - für einen guten Zweck

Umsonst und draußen – aber für einen guten Zweck - so könnte man das Motto eines Open-Air-Konzert auf dem Spielplatz in Troschenreuth beschreiben, zu dem die St. Martin Singers eingeladen hatten. Der Chor aus Troschenreuth, der seit 14 Jahren besteht und inzwischen auch männliche Stimmen in seinen Reihen zählt, wird von Kerstin Lindner geleitet. Ursprünglich als Gospelchor gestartet, haben die St. Martin Singers ihr Repertoire inzwischen deutlich erweitert – von christlichen Liedern über Balladen bis hin zu modernen Pop-Interpretationen.

Sonne, Kirwa, Küchla

Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.

Jubiläumskirwa findet neues Oberkirwapaar

Die zweite Auflage der Troschenreuther Zeltkirwa war wieder ein schönes Erlebnis für die Kirwaleute und alle Besucher. Nach einem Festzug und einem Festgottesdienst am Morgen zogen Kirwamadla und Kirwabuam am Nachmittag des Kirchweihsonntag durch die Straßen des Dorfes und verteilten die beliebte Küchla. Doch mittendrin verkündeten die Wetter-Apps eine Warnung vor schweren Gewittern und bange Blicke richteten sich gen Himmel. Doch bis auf vereinzeltes Donnergrollen und ein paar Minuten Nieselregen blieb das Wetter ruhig und so traf sich das Dorf dann am Abend im Pfarrgarten zum traditionellen Austanzen des Kirwabaums.