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Eine Band besser als die andere

24. April 2016

20160424 012037Gnadenloser Rock oder sanfte A-capella-Klänge, das Publikum bei der sechsten Auflage des Troschenreuther Kneipenfestivals hatte die Wahl. Angesichts von fünf sehr guten Livebands keine einfache Aufgabe für die Besucher. Diesmal hörte der Regen wenigstens zu Beginn des Troschenreuther Kneipenfestivals auf, aufgrund der Kälte waren die beiden Kleinbusse, die die Musikfreunde kostenlos von Kneipe zu Kneipe transportierten, aber gut ausgelastet. Auch der Partybus aus Pegnitz wurde gut angenommen, er war bis zum letzten Platz besetzt. In fünf Gaststätten und Vereinsheimen gab es Livemusik unterschiedlicher Stilrichtungen.

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Gnadenloser Rock oder sanfte A-capella-Klänge, das Publikum bei der sechsten Auflage des Troschenreuther Kneipenfestivals hatte die Wahl. Angesichts von fünf sehr guten Livebands keine einfache Aufgabe für die Besucher.

Diesmal hörte der Regen wenigstens zu Beginn des Troschenreuther Kneipenfestivals auf, aufgrund der Kälte waren die beiden Kleinbusse, die die Musikfreunde kostenlos von Kneipe zu Kneipe transportierten, aber gut ausgelastet. Auch der Partybus aus Pegnitz wurde gut angenommen, er war bis zum letzten Platz besetzt. In fünf Gaststätten und Vereinsheimen gab es Livemusik unterschiedlicher Stilrichtungen.

Mit "Rain in the face" stellte sich im Schützenheim eine neue Formation um den in Troschenreuth bereits aus früheren Jahren bekannten Willi Dentler vor, die klassische Rocksongs und eigene Stücke zu einem abwechslungsreichen Programm verwob. Wuchtigen Coverrock schmetterte Frontmann Rainer Erfurt von der Thurndorfer Formation "Bursting Pipes" ins dicht gedrängte Publikum im Gasthaus Schwarzes Roß.

Ruhiger, aber mindestens ebenso stimmungsvoll, ging es bei der Auerbache Band "Seven BR" im Gasthaus Zum Roten Ochsen zu. Irische Balladen wechselten sich mit bekannten Oldies und moderneren Stücken ab. Mit fünfstimmigen Gesang bekamen letztere eine ganz eigene Note. Zum Schluss gab es nach der "allerletzten Zugabe" dann sogar noch eine A-capella-Session mitten im Publikum. "Play again sam", als einzige Band bereits letztes Jahr dabei, zog das Publikum bei der Feuerwehr immer wieder in ihr abwechslungsreiches Programm ein. Die sechs Musiker von "Kohl & the Gang" aus Kirchenthumbach quetschten sich in eine enge Nische im Sportheim. Der Funke ihrer Musik quer durch alle Stilrichtungen sprang schnell auf die Festivalgänger über und diese gingen begeistert mit.

Passend zum Jubiläumstag des Reinheitsgebotes hatten alle Locations verschiedene Bierspezialitäten aus der Region im Angebot, auch für den kleinen Hunger war mit Flammkuchen oder Pulled-Pork-Burger gut gesorgt. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit erstaunlicher Musikvielfalt, die vom Publikum gut angenommen wurde. Gut gefallen hat es auch zwei Besuchergruppen aus Rosenheim und dem hessischen Marburg, die in Troschenreuth Junggesellenabschied feierten.

Franziska Götz aus Moos kam zum dritten Mal zum Troschenreuther Kneipenfestival. "Ich bin begeistert. Es sind wieder sehr gute Bands da. Leider ist das Wetter nicht so gut, aber dafür gibt es ja die praktischen Shuttlebusse." Tanja Lautner aus Schlammersdorf begleitete ihre Freundin Michaela Gottwald aus Troschenreuth zum ersten Mal zum Kneipenfestival. "Mit hat besonders die Musik im Schützenheim gefallen, aber auch die anderen Bands sind Klasse. Überall ist gute Stimmung." Willi Röthlein aus Pegnitz zeigte sich erstaunt über das Niveau der Darbietungen: "Hier ist eine Kapelle besser als die andere. Ich bin zum zweiten Mal auf dem Kneipenfestival und werde auf jeden Fall wieder kommen."

 

Umsonst und draußen - für einen guten Zweck

Umsonst und draußen – aber für einen guten Zweck - so könnte man das Motto eines Open-Air-Konzert auf dem Spielplatz in Troschenreuth beschreiben, zu dem die St. Martin Singers eingeladen hatten. Der Chor aus Troschenreuth, der seit 14 Jahren besteht und inzwischen auch männliche Stimmen in seinen Reihen zählt, wird von Kerstin Lindner geleitet. Ursprünglich als Gospelchor gestartet, haben die St. Martin Singers ihr Repertoire inzwischen deutlich erweitert – von christlichen Liedern über Balladen bis hin zu modernen Pop-Interpretationen.

Sonne, Kirwa, Küchla

Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.

Jubiläumskirwa findet neues Oberkirwapaar

Die zweite Auflage der Troschenreuther Zeltkirwa war wieder ein schönes Erlebnis für die Kirwaleute und alle Besucher. Nach einem Festzug und einem Festgottesdienst am Morgen zogen Kirwamadla und Kirwabuam am Nachmittag des Kirchweihsonntag durch die Straßen des Dorfes und verteilten die beliebte Küchla. Doch mittendrin verkündeten die Wetter-Apps eine Warnung vor schweren Gewittern und bange Blicke richteten sich gen Himmel. Doch bis auf vereinzeltes Donnergrollen und ein paar Minuten Nieselregen blieb das Wetter ruhig und so traf sich das Dorf dann am Abend im Pfarrgarten zum traditionellen Austanzen des Kirwabaums.