Johannisfeuer an neuem Ort
Starker Regen bis in den Samstag hinein verlangte der Troschenreuther Jugend großen Erfindungsreichtum ab, um das traditionelle Johannisfeuer am neuen Festplatz an der St. Martin Straße abhalten zu können. Doch der Regen hörte rechtzeitig auf und die Jugend hatte mit Zelten und Holzböden für angenehme Verhältnisse gesorgt. So kamen die Gäste dann auch zahlreich und feierten bis spät in die Nacht.

Starker Regen bis in den Samstag hinein verlangte der Troschenreuther Jugend großen Erfindungsreichtum ab, um das traditionelle Johannisfeuer am neuen Festplatz an der St. Martin Straße abhalten zu können. Doch der Regen hörte rechtzeitig auf und die Jugend hatte mit Zelten und Holzböden für angenehme Verhältnisse gesorgt. So kamen die Gäste dann auch zahlreich und feierten bis spät in die Nacht.
Pfarrer Josef Hell erinnerte Johannes den Täufer, an dessen Geburtstag die katholische Kirche den Johannistag feiert. Zum anderen symbolisiere das Johannisfeuer auch die Sommersonnenwende. Pfarrer Hell gab den Kindern mit auf den Weg, dass in der Natur oftmals erst etwas vergehen muss, ehe etwas neues entstehen kann. So sprach Johannes der Täufer in Hinblick auf Jesus Christus "Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.". Nach dem Segen wurde das Feuer mit den Fackeln entzündet, mit denen die Kinder zuvor zum Festplatz gezogen waren.
Umsonst und draußen - für einen guten Zweck
Sonne, Kirwa, Küchla
Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.