Erlebnisreiches Kneipenfestival

wulli und sonja

Ideales Festivalwetter und bestens aufgelegte Musiker bescherte den Besuchern ein Kneipenfestival der Extraklasse. Das von einem überregionalen Radiosender als das "kleinste Kneipenfestival der Welt" bezeichnete Event lockte mit fünf Bands mehrere hundert Gäste in die Kneipen und Vereinsheime. Zogen die Besucher es anfangs noch vor, bei lauen Temperaturen durch die Straßen zu flanieren, nahmen zu fortgeschrittener Stunde dann doch viele die kostenlosen Shuttlebusse in Anspruch, die fortwährend zwischen den Locations pendelten.

Die Stimme kraftvoller denn je und erkennbar gut drauf zogen Sonja Tonn und "Wulli" Wulschläger die Festivalgänger im Sportheim des FC Troschenreuth von der ersten Minute an in ihren Bann. Dabei reichte die Bandbreite von gefühlvollen Balladen bis hin zu fetzigen Rockhymnen. Kerstin Vogel, Mitorganisatorin und Musikchefin des Kneipenfestivals, trat diesmal mit Ihren Bandkollegen von "Continental Breakfast" im Feuerwehrhaus auf. Sie bestachen vor allem durch ihren vierstimmigen Gesang, mit denen sie vielen bekannten Klassikern der Rockgeschichte eine völlig neue Note gaben.

continental breakfast

bursting pipes

Lauter ging es dagegen im Gasthaus Zum Roten Ochsen zu, wo die "Bursting Pipes" mit Leadsänger Rainer Erfurt den Besuchern kräftig einheizten. Innerlich kühlen konnten sich die Gäste dann auch gleich, denn die Band präsentierte auch gleich ein eigenes Fan-Bier, das eigens für sie eingebraut wurde. Im Gasthaus Schwarzes Roß begannen "Kiwi und die Seuchenvögel" zunächst mit launischen Neuinterpretationen bekannter Songs, ehe sie sich im Verlauf des Abends quer durch die Musikgenres arbeiteten. Untertstützt durch die Musiker von "John Barleycorn Project" boten sie Musikgenuß vom Feinsten. Genuß war auch bei der Feuerwehrkapelle Programm, die diesmal zwar nicht selbst zu den Instrumenten griff, aber als Bewirtschafter der ehemaligen Gaststätte alle Register zogen und mit ihrem eigens kreierten  "Troschenreuth-Burger" bei den Besuchern einen Volltreffer landeten.

kiwi

Von irisch bis rockig reichte die Bandbreite von "Horsehead" im Schützenheim. Unplugged und ohne Schnickschnack boten Verena und Franz Müller sowie Daniel Deak ein breit gefächertes Repertoire an Songs, die unter die Haut gingen und zum Mitsingen und -tanzen anregten. Kein Wunder, dass die Zuhörer auch nach mehreren Zugaben am Ende eines Festivalabends, der in Erinnerung bleiben wird, noch nicht genug hatten.

Horsehead

 

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