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Kirchweih fröhlich und sicher gefeiert

19. Juli 2021

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Kann man inmitten einer Pandemie fröhlich und zugleich sicher Kirchweih feiern? Die Troschenreuther Dorfgemeinschaft stellte sich am Wochenende dieser Herausforderung und erlebte ein Kirchweihfest, fast wie früher und doch irgendwie anders.

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Kann man inmitten einer Pandemie fröhlich und zugleich sicher Kirchweih feiern? Die Troschenreuther Dorfgemeinschaft stellte sich am Wochenende dieser Herausforderung und erlebte ein Kirchweihfest, fast wie früher und doch irgendwie anders.

Zwei Tage kürzer als gewohnt luden die Pfarrgemeinde, die Siedlergemeinschaft, die Kirwajugend und das Team vom Gasthaus Zum Roten Ochsen zum Fest im Andenken an die Weihe der Pfarrkirche St. Martin. Und auch sonst war manches anders, aber dann doch vertraut. Am Freitag wurde der Troschenreuther "Mehrzweckbaum", der als Mai- und Kirchweihbaum dient, erneuert. Mit reiner Muskelkraft stemmten die starken Männer der Siedlergemeinschaft und der Kirwajugend mittels sogenannter Schwalben den 27-Meter-Baum in die Höhe. Derweil erfreuten sich die Kirchweihbesucher im Biergarten des Gasthauses, also in sicherem Abstand, an den Kirchweihspezialitäten. Abstand hieß auch hier das Gebot, die Gäste hatten im Vorfeld ihre Plätze reserviert und trugen Abseits ihrer zugewiesenen Tische die vorgeschriebenen Masken. Dennoch war vielen Besuchern die Erleichterung und Freude anzumerken, dass es mal wieder eine gemeinsame Veranstaltung gab.

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Der Festgottesdienst am Sonntag konnte auch vom Kirchplatz aus verfolgt werden, so dass es für alle genügend Platz und ausreichend Distanz zueinander gab. Wer wollte, konnte sich vor dem Gottesdienst auch noch auf eine Covid-Infektion testen lassen, denn die Kirwajugend hatte eigens eine Teststation organisiert. Denn negative Tests aller Mitwirkenden waren Voraussetzung dafür, dass am Abend das traditionelle Austanzen des Kirwabaums stattfinden konnte. Unter großem Applaus tanzten die Kirwamadla und -buam dann auch wieder um den kleinen Baum, der extra dafür aufgestellt wurde, denn am Standort des richtigen Kirwabaums ist dafür kein Platz. Begleitet wurden die Tänzer von Mitgliedern der Feuerwehrkapelle Troschenreuth, auch bekannt unter "Martin und seine Freunde". Beim Böllerschuß hielten dann Steffi Lohner und Timo Kruse den Blumenstrauß in den Händen und wurden somit zum "Oberkirwapaar" gekürt.

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Als Fazit des Kirchweihwochenendes kann festgehalten werden, dass man mit Disziplin, Verständnis und Zusammenwirken aller Beteiligter auch in schwierigen Zeiten miteinander fröhliche Stunden verbringen kann.

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Stabwechsel bei der Kirwajugend

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Eine fröhliche Sommerkirchweih feierte Troschenreuth am Wochenende. So wie schon seit sechzehn Jahren, aber irgendwie doch ganz anders. Denn erstmals gab es eine kleine Zeltkirwa im Hof des Pfarrhauses.

Allmächd - Troschenreuth ist seit 50 Jahren fränkisch

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Vor 50 Jahren, genauer gesagt am 01. Juli 1972, wurden aus Oberpfälzern Oberfranken. Im Zuge der Gebietsreform, die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen wurde, hatten sich kleinere Gemeinden zu größeren zusammenzuschließen und Landkreise wurden zusammengelegt. Die ehemals selbständige Gemeinde Troschenreuth, im Oberpfälzer Landkreis Eschenbach beheimatet, entschloss sich, Teil der Stadt und des Landkreises Pegnitz, und damit Oberfranken zu werden. Diesen Jahrestag beging die Troschenreuther Jugend mit einem Fest. Doch leider spielte das Wetter so gar nicht mit. Nach monatelanger Hitze und Trockenheit begann es just zum Beginn des offiziellen Teils, zu dem der Landrat des Landkreises Bayreuth, Florian Wiedemann, der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, und einige Stadträte gekommen waren, wie aus Eimern zu schütten. Dem Regen fiel dann auch eine Ausstellung zur Entwicklung von Troschenreuth in den letzten 50 Jahren zum Opfer.

Kirchweih fröhlich und sicher gefeiert

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Kann man inmitten einer Pandemie fröhlich und zugleich sicher Kirchweih feiern? Die Troschenreuther Dorfgemeinschaft stellte sich am Wochenende dieser Herausforderung und erlebte ein Kirchweihfest, fast wie früher und doch irgendwie anders.