Sonne, Kirwa, Küchla
Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.
Nach dem Festgottesdienst zur Kirchweih am Sonntag, für den Pfarrer Norbert Förster extra eine durchaus humorvolle Predigt geschrieben hatte, nutzten viele Troschenreuther das Angebot zum Mittagessen im Biergarten. Selbstgebackenen Kuchen, Küchle und Kaffee wurde von der Kirwajugend angeboten, ehe diese spaßige, aber auch anstrengende Kirwaspiele, wie Sautrogrennen und Schubkarren-Fahren, auf einem Hindernisparcours am Dorfberg unter Applaus der zahlreichen Zuschauer absolvierten. Der Höhepunkt des weltlichen Kirchweihfestes war dann am Abend das Austanzen des Kirwabaums. Unter Begleitung von "Martin und seinen Freunden" drehten die Kirwamadla und -buam ihre Runden um den kleinen Kirwabaum, bis der Böllerschuss ertönte. Zu diesem Zeitpunkt hatten Meike Dimler und Robin Arnold den Blumenstrauß in den Händen und wurden so zum "Oberkirwapaar". Die Kirchweihgäste nutzten die laue Nacht und feierten zusammen fröhlich und friedlich. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann noch eine Gitarre rausgeholt und gemeinsam gesungen, bis die Regenfront auch Troschenreuth erreichte.
Fotos: Bildergalerie

Kneipenfestival begeistert trotz kühler Temperaturen
Das diesjährige Troschenreuther Kneipenfestival lockte zahlreiche Musikliebhaber ins Dorf. Zwar blieb der Besucherandrang etwas hinter den Zahlen der Vorjahre zurück, doch die Stimmung in den teilnehmenden Lokalen war durchweg ausgezeichnet. Sowohl Musiker als auch Veranstalter zeigten sich am Ende des Abends zufrieden. Bereits am frühen Abend hatten sich in den Vereinsheimen und Gaststätten die ersten Gäste eingefunden, um die vielfältigen Darbietungen zu genießen. Insgesamt beteiligten sich fünf Spielorte mit sechs Bands an der Veranstaltung und boten ein breites musikalisches Spektrum – von Rock und Pop über Blues bis hin zu akustischen Singer-Songwriter-Klängen.

Umsonst und draußen - für einen guten Zweck

Sonne, Kirwa, Küchla
Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.
