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Dorfolympiade trotz Regen ein Erfolg

08. August 2005
Die 14. Troschenreuther Dorfolympiade stand nach einem heftigen Hagelschauer schon kurz vor der Absage, aber als die Sonne wieder hervorkam, wollten ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, den zahlreichen Zuschauern dieses Lachmuskel strapazierende Spektakel zu bieten.
Die 14. Troschenreuther Dorfolympiade stand nach einem heftigen Hagelschauer schon kurz vor der Absage, aber als die Sonne wieder hervorkam, wollten ließen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, den zahlreichen Zuschauern dieses Lachmuskel strapazierende Spektakel zu bieten. wölf Mannschaften aus Troschenreuth, Pegnitz, Eschenbach und Püttlach waren angetreten, den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. „Skizirkus“ hieß viel versprechend das erste Spiel. Sechs Teilnehmer einer Mannschaft mussten zuerst durch ein Wasserbecken und über eine Schmierseifenbahn laufen, eher sie mit gefüllten Wassereimern bewaffnet eine aufblasbare Riesenrutsche erklommen, nur um mit den Wassereimern auf dem Kopf wieder abwärts zu rutschen. Das Ziel war, möglichst wenig Wasser zu verschütten, was natürlich kaum jemanden gelang. Gemeinsam ging es dann auf langen Holzskiern weiter, das restliche Wasser musste dabei von Spieler zu Spieler über Kopf umgeschüttet werden, denn die Wassermenge im letzten Eimer zählte ebenso zur Wertung wie die benötigte Zeit. So kompliziert das klingt, so lustig war es auch, denn keiner der Teilnehmer blieb dabei trocken. Leider setzte erneut heftiger Regen ein, so dass der „Fliegende Frosch in Not“ abgesagt werden musste, weil sich kein Teilnehmer auf den bereitgestellten Hüpfbällen halten konnte. So ging man gleich zum dritten Spiel „durchgedrehte Teufelsschützen“ über, die Mannschaften gaben trotz strömenden Regens alles, die Zuschauer, unter Schirmen zusammengekauert, honorierten dies mit viel Gelächter und Applaus. Über die Schmierseifenbahn mussten die Teilnehmer zu einem Holzstab laufen, sich dort zehn mal um die eigene Achse drehen, um dann mehr oder weniger geradeaus wieder zurück über die Schmierseifenbahn zu rennen. Am Ende angekommen, mussten mit sechs Schüssen möglichst viele Bälle durch die aufgeblasenen olympischen Ringe geschossen werden.


Endergebnis

 

 

 

 

 

 

 

Startnummer

Mannschaft

Summe

Platz

2

Flying Xavers

35

1

4

Fajawehr Greizaquer

34

2

10

SCE Ole Ole

30

3

8

Al Bundy Flyers

25

4

3

Scheinheilige

23

5

7

Rödlbatzn

20

6

9

Pengatza Becks Bier Gold Boys

20

6

11

Flurhüttenexpress

19

8

1

Büllia Narrn

17

9

6

Gwehrsteiberer

14

10

5

Kindsköpf

10

11

12

Gelbe Engel

9

12

Stabwechsel bei der Kirwajugend

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Eine fröhliche Sommerkirchweih feierte Troschenreuth am Wochenende. So wie schon seit sechzehn Jahren, aber irgendwie doch ganz anders. Denn erstmals gab es eine kleine Zeltkirwa im Hof des Pfarrhauses.

Allmächd - Troschenreuth ist seit 50 Jahren fränkisch

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Vor 50 Jahren, genauer gesagt am 01. Juli 1972, wurden aus Oberpfälzern Oberfranken. Im Zuge der Gebietsreform, die von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen wurde, hatten sich kleinere Gemeinden zu größeren zusammenzuschließen und Landkreise wurden zusammengelegt. Die ehemals selbständige Gemeinde Troschenreuth, im Oberpfälzer Landkreis Eschenbach beheimatet, entschloss sich, Teil der Stadt und des Landkreises Pegnitz, und damit Oberfranken zu werden. Diesen Jahrestag beging die Troschenreuther Jugend mit einem Fest. Doch leider spielte das Wetter so gar nicht mit. Nach monatelanger Hitze und Trockenheit begann es just zum Beginn des offiziellen Teils, zu dem der Landrat des Landkreises Bayreuth, Florian Wiedemann, der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, und einige Stadträte gekommen waren, wie aus Eimern zu schütten. Dem Regen fiel dann auch eine Ausstellung zur Entwicklung von Troschenreuth in den letzten 50 Jahren zum Opfer.

Kirchweih fröhlich und sicher gefeiert

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Kann man inmitten einer Pandemie fröhlich und zugleich sicher Kirchweih feiern? Die Troschenreuther Dorfgemeinschaft stellte sich am Wochenende dieser Herausforderung und erlebte ein Kirchweihfest, fast wie früher und doch irgendwie anders.