Walperer waren dieses Jahr kaum aktiv

Die Frage, ob es an der frostigen Nacht lag oder die Troschenreuther zu gut aufgeräumt hatten, wird wohl unbeantwortet bleiben. Jedenfalls hatten die "Walperer" bei der diesjährigen Walpurgisnacht kaum etwas "verräumt". Lediglich ein paar Gartengarnituren und Mülltonnen sowie nach Beendigung einer Baustelle nicht entfernte Verkehrsschilder fanden sich an ungewohnten Plätzen wieder. Auch ein Hasenstall dürfte seinen neuen Standort nicht lange behalten. Dabei hätte es durchaus noch die eine oder andere Möglichkeit gegeben, etwas anzustellen. trotz der umfangreichen Sicherungsmaßnahmen, die mancher Hausbesitzer ergriffen hatte. Doch so dürfte auch die Schadensbilanz positiv ausfallen, denn kaputte oder zerstörte Sachen wurden am Morgen des Maifeiertags nicht gesichtet.
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Aufgrund der aktuellen Inversionswetterlage wurden viele Troschenreuther Augenzeuge eines seltenen und nicht ganz alltäglichen Wetterphänomens. So wurde der Rauchaufstieg eines größeren Nutzfeuers im benachbarten Hagenohe durch eine darüber liegende wärmere Luftschicht unterbunden, so dass der Rauch des Feuers nach Norden abzog. An den kalten und höher gelegenen Hängen rund um Troschenreuth und Gunzendorf setzte sich der abkühlende Rauch ab. Dort war er auch deutlich bis in die frühen Abendstunden wahrnehmbar und bis in weite Entfernungen zu sehen. Die freiwilligen Feuerwehren mussten aber nicht alarmiert werden. Dennoch rät das Landratsamt Bayreuth dazu, Garten- oder Reisigfeuer grundsätzlich am besten am Vortag bei der zuständigen Gemeinde anzumelden. Ist eine Bekanntgabe erfolgt, wird die Integrierte Leitstelle von der Gemeinde über Ort und Uhrzeit des Feuers, sowie die Erreichbarkeit des Ansprechpartners an der Feuerstelle informiert