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Stolz auf die Leistung des Vereins

Etwa 50 Mitglieder konnte der 1. Schützenmeister Werner Wegner zur diesjährigen Hauptversammlung mit Königsproklamation des Zimmerstutzenvereins Troschenreuth begrüßen. Der Verein bewegt sich mit 139 Mitgliedern, ein leichtes Minus von 5 im Vergleich zum Vorjahr, angesichts der Ortsgröße immer noch auf einem beachtlichen Niveau, insbesondere, da von den 12 Jugendlichen unter 20 bereits 5 in den Rundenwettkämpfen der Großen mitmischen und im Mannschaftsgefüge schon eine feste Größe darstellen. Mit dieser Unterstützung konnten in diesem Jahr erstmals seit längerem wieder 4 Mannschaften für den Rundenwettkampf gemeldet werden. Die nächste Generation steht mit 4 aktiven Lichtgewehrschützen ebenfalls schon in den Startlöchern.

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Besonders erfreut zeigte sich Jugendwart Michaela Forsmann in ihrem Bericht vom Trainingseifer der Jugendlichen, die kaum bei einem der über 30 Trainingsterminen fehlten. Das zeigt sich dann auch in den regelmäßig erzielten vorderen Platzierungen, etwa dem 2. Platz bei der Gaumeisterschaft in der Schülerwertung durch Paula Dettenhöfer sowie den 2. und 3. Plätzen in der Juniorenwertung durch Jana Dettenhöfer und Meike Dimler. Gekrönt wurde die Leistung der Jugendlichen im Jahr 2018 durch den Gewinn des Gau-Jugendpokals, wo die Jugendmannschaft aus Paula Dettenhöfer, Meike Dimler und Anika Heieis im Finale die Mannschaft der KPSG Pegnitz bezwingen konnte. Besonders stolz ist der Verein auch auf den Schüler-Stadtmeistertiltel durch Paula Dettenhöfer mit 185 Ringen.

Werner Wegner ließ in seinem Bericht nochmals die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Ein ziemlich ereignisreiches Jahr lag hinter dem Verein. Mit dem Ostereierschießen, der Schützenkirwa, einer Teilnahme am Kneipen-Festival, dem Zoiglfest und einem Weinfest bietet der Verein im Dorf einen bunten Strauß an Gelegenheiten zum gemütlichen Beisammensein. Damit ist der Schützenverein auch in kultureller Hinsicht eine feste Größe im Ortsgeschehen. Natürlich war der Verein auch überörtlich aktiv. Bei den Veranstaltungen der Nachbar- und Patenvereine wie z.B. dem Sparkassenpokal des Altlandkreises Eschenbach oder bei der Stadtmeisterschaft im Kegeln war der Verein ebenso aktiv wie bei den Wettbewerben und Veranstaltungen des Schützengaus Pegnitzgrund. Dies wurde von der anwesenden 1. Gauschützenmeisterin Rebecca Kramer in ihrem Grußwort auch bestätigt. Sie lobte das überörtliche Engagement des Vereins und die Bereitschaft zur Übernahme von Gauveranstaltungen wie dem Gauböllertreffen im vergangenen Jahr. Sie danke dem Verein für die aktive Rolle im Schießsport.

Ein absolutes Highlight des vergangenen Jahres, und hier zeigte sich der Schützenmeister besonders Stolz, war der Umbau des Schießstandes auf eine moderne elektronische Zielerfassungsanlage. Die gesamten Arbeiten wurden in einem kurzen Zeitfenster zwischen dem Ende der Rundenwettkämpfe und dem Start der Dorfmeisterschaft im Mai durchgeführt, was nur dank des herausragenden Engagements der Mitglieder möglich war. So konnte, pünktlich zum Start der Dorfmeisterschaft, die neue Anlage eingeweiht und ihrer Feuertaufe unterzogen werden. Um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, wurde darüber hinaus noch ein Aufsichtsraum eingerichtet. Dass in dem Zusammenhang auch der gesamte Stand isoliert und mit einer Heizung ausgestattet wurde, dürfte besonders die Damen freuen, die ja gelegentlich etwas kälteempfindlicher sind, so Werner Wegner.

Für das kommende Jahr sind wieder eine Reihe von Veranstaltungen geplant, die das Dorfleben in Troschenreuth und darüber hinaus bereichern werden. Zum Auftakt wird zu Ostern das alljährliche Ostereierschießen stattfinden, wo in geselliger Runde über 1000 Ostereier einen neuen Besitzer suchen und auch finden. Werner Wegner bedankte sich zum Abschluss für das Vertrauen und für die Unterstützung und das Engagement der Vorstandskollegen und aller Vereinsmitglieder.

Die neue Anlage stand auch im Mittelpunkt des Grußworts des Stadtrates Kilian Dettenhöfer, der diese Aufgabe stellvertretend für die Troschenreuther Stadträte und für den Bürgermeister der Stadt Pegnitz übernahm. Dank der neuen Anlage sei es nun möglich, das Geschehen im Schießstand auf dem Monitor im Gastraum live mit zu verfolgen. Das ist speziell bei den Wettkämpfen Mann gegen Mann in der Gauoberliga besonders spannend. Kilian Dettenhöfer spann die Idee sogleich weiter, indem er  sich Live-Schaltungen in die örtlichen Wirtshäuser wünschte.

Peter Lehner konnte im Bericht des Sportleiters das vom Schützenmeister vorher Ausgeführte mit Zahlen belegen. Von den vier bereits erwähnten Mannschaften liegt Troschenreuth I in der Gauoberliga momentan auf dem 4. Platz mit einem Schnitt von 1463 Ringen. Die Mannschaft Troschenreuth II belegt mit 1420 Ringen in der Gauliga III den 3. Platz, genauso wie Troschenreuth IV in der C-Klasse. Spitzenreiter ist momentan die Mannschaft Troschenreuth III die in der B-Klasse den 1. Platz belegt.

Bei der Gaumeisterschaft erreichte Michaela Forsmann mit 368 Ringen den 2. Platz und beim Pokalschießen der Sparkasse des Altlandkreises Eschenbach belegte sie sogar den 1. Platz. Gekrönt hat sie Ihre Leistung zu guter Letzt noch mit dem Titel der Stadtschützenkönigin. Dass der Verein sein Augenmerk nicht nur auf die aktiven Schützen legt, zeigt sich an der alljährlichen Veranstaltung der Dorfmeisterschaft. Hier traten in 2018 120 Schützen in 20 Mannschaften an. Hartwig Ackermann konnte sich den Titel des Dorfschützenkönigs sichern und der Titel des Dorfschützenmeisters ging an Uwe Krüger.

Beim Bericht der Böllersparte verwies die stellvertretende Spartenleiterin Christa Schönauer auf die wichtige Aufgabe der Böllerer, die mit ihrem lautstarken Engagement immer dafür sorgten, dass böse Geister vertrieben werden. Und um hier nichts zu riskieren, beginnen die Troschenreuther das Jahr auch traditionell mit dem Neujahrsböllern, unterstützt von der Feuerwehrkapelle der FF Troschenreuth. Für die Großkaliber-Sparte lieferte Werner Lehner einen kurzen Abriss der Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben einer Teilnahme von 12 aktiven Schützen in verschiedenen Disziplinen bei der Gaumeisterschaft konnte er von der erfolgreich durchgeführten Kombinationsmeisterschaft sowie von der Teilnahme an weiteren Wettbewerben im Schützengau, bei der Stadtmeisterschaft oder beim Gauschießen KK-Sportpistole berichten.

Vor der Ehrung der Vereinsmeister sowie der Proklamation des Schützenkönigs durften die anwesende Gauschützenmeisterin Rebecca Kramer und der 1. Schützenmeister Werner Wegner noch eine Reihe von Ehrungen durchführen. Für sein Engagement als Beauftragter für die Fahnenabordnung des ZiStV erhielt Christian Büttner, der das Amt seit 25 Jahren ausübt, das Fahnenehrenzeichen in Silber. Für ihr Engagement für den Verein sowie in der Vorstandschaft wurden René Popp mit der Gauehrennadel in Bronze mit Kranz und Werner Lehner mit der Gauehrennadel in Bronze geehrt. Für seine Tätigkeit im Verein und in der Vorstandschaft wurde der 2. Schützenmeister Jochen Forsmann mit der Ehrenurkunde des BSSB geehrt. Ehrungen des Vereins für eine 25jährige Tätigkeit im Vorstand erhielten Michaela Forsmann und Peter Lehner.

Höhepunkt der Veranstaltung war wie jedes Jahr die Kür der Vereinsmeister sowie die Proklamation der neuen Schützenkönige. Bereits in der Jugendversammlung wurden die Jugendlichen und Schüler geehrt. Sophie Buchfelder konnte sich mit dem Lichtgewehr mit einem 278,4 Teiler vor Maximilian Pleisteiner (434,0) und Bastian Buchfelder (513,4) den Schülerpokal sichern. Der Titel Vereinsmeister Schüler ging an Maximilian Pleisteiner, der sich mit 169,4 Ringen gegen Bastian Buchfelder (163,5) und Sophie Buchfelder (155,2) durchsetzte. Den Jugendpokal gewann mit einem 73,3 Teiler Meike Dimler vor Paula Dettenhöfer (162,9) und Anika Heieis (282,6). Den Titel des Vereinsmeisters Jugend erreichte Paula Dettenhöfer mit 357 Ringen vor Meike Dimler (348)und Anika Heieis (347). Anika Heieis konnte sich mit einem 130.0 Teiler auch die Königswürde Jugend sichern. 1. und 2. Ritter sind hier Mario Griesbeck (395,0) und Paula Dettenhöfer (487,0).

Der Schützenpokal ging mit einem 87.6 Teiler an René Popp, gefolgt von Werner Wegner (172,8) und Kerstin Orlet (214,0) und Kilian Dettenhöfer konnte mit 148 Ringen vor Armin Schmidbauer (136) und Christine Barchtenbreiter (134) den Titel Vereinsmeister der passiven Schützen verteidigen. Den Wettbewerb Senioren aufgelegt gewann mit 192,5 Ringen in bewährter Manier Günter Fuchs vor Regina Kreuzeder (184,6) und Wilfried Hecht (180,8).
Besonders spannend war der Wettkampf um den Titel der aktiven Vereinsmeister. Der zweitplatzierte Gerhard Preis und die drittplatzierte Michaela Forsmann hatten jeweils 371 Ringe und so entschied in der Rückwärtswertung 1 Ring Unterschied im vierten Durchgang. Unschlagbar an diesem Tag sicherte sich Natascha Libor mit 376 Ringen den Titel des Vereinsmeisters aktiv.

Kurt Werkmeister setzte sich im Wettbewerb KK Sportpistole gegen Roland Gradl und Armin Schmidbauer durch und wurde mit dem Titel des Vereinsmeisters Pistole belohnt. Pistolenkönig wurde in diesem Jahr ein Neueinsteiger in der Disziplin. Michael Lengenfelder konnte sich bei seiner zweiten Teilnahme die Königswürde vor Roland Gradl und Peter Schindler sichern.

Die Kette des Schützenkönigs für den besten Luftgewehrschützen im Jahr 2019 ging an Gerhard Preiß, der sich diese Würde mit einem 124,3 Teiler verdiente. 1. und 2. Ritter sind Natascha Libor (128,5) und René Popp (181,4).

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