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So viele Teilnehmer wie noch nie zuvor

06. Juli 2026

Bei der 35. Troschenreuther Dorfmeisterschaft im Schießen, ausgerichtet vom Zimmerstutzenverein, konnte mit insgesamt 153 Teilnehmern – aufgeteilt in 142 Erwachsene und 11 Kinder und Jugendliche – ein neuer Rekord verzeichnet werden. Die Erste Schützenmeisterin Jana Dettenhöfer begrüßte die anwesenden Vereine, Helfer und Festgäste zur Siegerehrung im Rahmen der traditionellen Schützenkirwa. Ein besonderer Dank ging an Stadtrat Michael Förster, der die Ehrenscheibe für den Dorfschützenkönig gestiftet hatte. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Pegnitz, Regina Schrembs, überbrachte die Grüße der Stadt und lobte sowohl den Zimmerstutzenverein für die Austragung der Dorfmeisterschaft als auch alle Teilnehmer für ihren sportlichen Erfolg.

Die erfolgreichen Schützinnen und Schützen der Troschenreuther Dorfmeisterschaft

Bei der 35. Troschenreuther Dorfmeisterschaft im Schießen, ausgerichtet vom Zimmerstutzenverein, konnte mit insgesamt 153 Teilnehmern – aufgeteilt in 142 Erwachsene und 11 Kinder und Jugendliche – ein neuer Rekord verzeichnet werden. Die Erste Schützenmeisterin Jana Dettenhöfer begrüßte die anwesenden Vereine, Helfer und Festgäste zur Siegerehrung im Rahmen der traditionellen Schützenkirwa. Ein besonderer Dank ging an Stadtrat Michael Förster, der die Ehrenscheibe für den Dorfschützenkönig gestiftet hatte. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Pegnitz, Regina Schrembs, überbrachte die Grüße der Stadt und lobte sowohl den Zimmerstutzenverein für die Austragung der Dorfmeisterschaft als auch alle Teilnehmer für ihren sportlichen Erfolg.

In der Gesamtwertung des Dorfmeisters belegte Tobias Dettenhöfer mit 194,5 Ringen den ersten Platz. Auf den Rängen zwei und drei folgten Karolin Schmutzler mit 194,3 Ringen und Uwe Krüger mit 191,2 Ringen. Den Titel des Dorfschützenkönigs, der über eine Teiler-Wertung ermittelt wurde, sicherte sich Stefanie Lohner mit einem 33,2 Teiler. Den zweiten Platz belegte Michael Sebald (67,4 Teiler), gefolgt von Stefan Pleisteiner auf dem dritten Platz (104,0 Teiler).

In der Mannschaftswertung setzte sich das Team „Tennis 1“ mit einem Gesamtergebnis von 920,5 Ringen durch. Die Mannschaft „Feuerwehr 1“ erreichte mit 906,9 Ringen den zweiten Platz, während sich die „Fussballer 1“ mit 904,7 Ringen den dritten Rang sicherten. Die separate Blumenwertung der Damen gewann Karolin Schmutzler mit 194,3 Ringen vor Yvonne Buchfelder mit 188,0 Ringen. Den dritten Platz teilten sich ringgleich Christine Barchtenbreiter und Daniela Förster mit jeweils 184,6 Ringen.

Im Nachwuchsbereich ging der Titel des Dorfmeisters der Jugend an Johanna Lehner, die 168,3 Ringe erzielte. Ben Looshorn folgte mit 153,1 Ringen auf dem zweiten Platz, und Julian Freiberger belegte mit 127,1 Ringen den dritten Platz. Beim Wettbewerb mit dem Lichtgewehr siegte Luisa Kretschmer mit 148,4 Ringen vor Franziska Dürtler mit 139,5 Ringen und Felix Thiel mit 133,0 Ringen.

Die Schützenkirwa des Zimmerstutzenvereins findet jährlich am ersten Juliwochenende auf dem Sportgelände des FC Troschenreuth statt. Traditionell wird sie mit dem lauten Knallen der Böllerschützen eröffnet. Dieses Jahr feuerten die rund 40 Böllerer des Zimmerstutzenvereins sowie befreundeter Vereine fünf verschiedene Schußfolgen und wurden mit großem Applaus der Festgäste bedacht. Neue Wege ging der Zimmerstutzenverein am Sonntag, an dem Morgens ein Gottesdienst im Festzelt stattfand. Es folge ein Frühschoppen mit "Königs-Frühstück". Mit der Siegerehrung der Dorfmeisterschaft klang das zweitägige Fest am Abend dann aus.

Lautstark ins neue Jahr gestartet

Mit einem lautstarken und traditionsreichen Brauch hat Troschenreuth das neue Jahr begrüßt. Wie in jedem Jahr trafen sich am Neujahrstag zahlreiche Einwohner und Gäste am Dorfbrunnen, um sich gegenseitig die besten Wünsche für das kommende Jahr zu übermitteln. Nach altem Volksglauben sollen die kraftvollen Schüsse der Böller böse Geister vertreiben und so für einen guten Start ins neue Jahr sorgen. Begleitet von den Klängen der Feuerwehrkapelle Troschenreuth formierte sich ein Fackelzug am Schützenheim, der feierlich zum Dorfbrunnen zog. Ein erfreulich großer Anteil der Jugend des Vereins marschierte mit – ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und die lebendige Vereinskultur in Troschenreuth.

Schützen feiern Jubiläum

Vor 40 Jahren entstand aus einem Wirtshausgespräch heraus die Idee, in Troschenreuth wieder einen Schützenverein zu gründen. Die Welt, die die Erste Schützenmeisterin des Zimmerstutzenvereins Troschenreuth, Jana Dettenhöfer, in ihrer Festansprache beschrieb, war damals noch eine andere. Mit Wählscheiben-Telefon an der Wand, vollen Gasthäusern und einem Opel Kadett vor dem Haus. Seitdem hat sich viel verändert, aber der Zimmerstutzenverein Troschenreuth blieb seinen Traditionen treu. Auch wenn die junge, neue Vereinschefin behutsam neue Wege geht und Veränderungen einstreut.

Kaiser, Könige und das Ende einer Ära

Der Zimmerstutzenverein Troschenreuth hat in den vergangenen Jahren viel Zeit und Geld in die sportliche Infrastruktur investiert. Dabei stellte sich heraus, dass sich eine dieser Investitionen für den Verein besonders auszahlt. Durch die Einrichtung von Lichtgewehr-Schießständen war es möglich, auch jüngeren Kindern und Jugendlichen ein Sportangebot zu machen. Diese nahmen und nehmen das Angebot auch an und so freute sich Schützenmeister Werner Wegner auch besonders über 8 Schüler unter den 16 Neueintritten, die der Schützenverein im vergangenen Jahr registrieren konnte.