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Italienische Nacht statt Faschingsball

21. Oktober 2018

Kurz und prägnant gestaltete sich die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth. Die Siedler konnten sechs neue Mitglieder gewinnen, so dass es nun 153 Mitgliedshaushalte gibt. Der Kassier konnte ein leichtes Kassenplus vermelden und die Veranstaltungen der Gemeinschaft waren gut besucht.

Bis auf eine Ausnahme. Der Vorsitzende Christian Libor bedauerte, dass zum Faschingsball, der zusammen mit der Feuerwehr veranstaltet wurde, fand zu wenig Zuspruch, trotz eines guten Programms, unter anderem mit einem begeisert aufgenommenen Auftritt des Troschenreuther Männerballetts. Deshalb habe man sich schweren Herzens entschlossen, vorerst keinen Faschingsball mehr abzuhalten. Das gelte aber nicht für den Kinderfasching, denn der wird von den jüngsten Troschenreuthern und ihren Freunden sehr gut angenommen und steht wieder im Jahresprogramm für 2019, ebenso das Spielplatzfest im Juli. Der Osterbrunnen, die Familienwanderung am Vatertag und das Aufstellen des Mai- bzw. Kirwabaums sind ebenfalls enthalten. Neu wird ein italienischer Abend im August sein.

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Kurz und prägnant gestaltete sich die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth. Die Siedler konnten sechs neue Mitglieder gewinnen, so dass es nun 153 Mitgliedshaushalte gibt. Der Kassier konnte ein leichtes Kassenplus vermelden und die Veranstaltungen der Gemeinschaft waren gut besucht.

Bis auf eine Ausnahme. Der Vorsitzende Christian Libor bedauerte, dass zum Faschingsball, der zusammen mit der Feuerwehr veranstaltet wurde, fand zu wenig Zuspruch, trotz eines guten Programms, unter anderem mit einem begeisert aufgenommenen Auftritt des Troschenreuther Männerballetts. Deshalb habe man sich schweren Herzens entschlossen, vorerst keinen Faschingsball mehr abzuhalten. Das gelte aber nicht für den Kinderfasching, denn der wird von den jüngsten Troschenreuthern und ihren Freunden sehr gut angenommen und steht wieder im Jahresprogramm für 2019, ebenso das Spielplatzfest im Juli. Der Osterbrunnen, die Familienwanderung am Vatertag und das Aufstellen des Mai- bzw. Kirwabaums sind ebenfalls enthalten. Neu wird ein italienischer Abend im August sein.

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 Die beiden langjährigen Mitglieder Heinz Schubert (2.v.r) und Roland Griesbeck mit den Vorsitzenden Christian Libor (rechts) und Jürgen Kruse (links).

Für langjährige Treue zur Siedlergemeinschaft wurden einige Mitglieder geehrt. Zehn Jahre dabei sind Hermann Maul und Robert Neukam (nicht anwesend Werner Gebhardt, Rainer Sebald, Jürgen Stachowski). Die Urkunde für 25 Jahre konnte Roland Griesbeck entgegen nehmen (Walter Popp, Manfred Putz, Alfred Reichel). Vier Jahrzehnte bei den Siedlern ist Heinz Schubert (Paul Duksch, Josef Geier, Baptist Löckert, Josef Schubert).

Nahezu unverändert ging die Vorstandschaft der Siedlergemeinschaft aus den Neuwahlen hervor. Vorsitzender bleibt Christian Libor, zweiter Vorsitzender ist Jürgen Kruse. Die Kasse verwaltet weiterhin Alexander Groher und als Schriftführer fungiert Tobias Dettenhöfer. Als Beisitzer wurden Uwe Rupprecht, Rüdiger Ramisch, Manuel Bößl, Hubert Kirzdörfer, Wolfgang Berner und Manuel Rupprecht bestätigt. Neu im Gremium sind hier Stefan Reichel und Wilhelm Betzl, sie folgen Ottmar Gilch und Christian Vogl nach, die nicht mehr kandidierten.

Die Mitglieder waren mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden, und so kamen nur wenige Wortmeldungen. Bernhard Kastner bat um ein neues Ziel für die Familienwanderung am Vatertag und bot die Ausarbeitung eines Vorschlags an. Georg Sebald sorgte sich um den Zustand einiger Bäume an der Zufahrt zum Spielplatzgelände. Spätesens seit dem Sturm seien die maroden Stämme eine akute Gefahr. Hier gab Libor bekannt, dass die Stadt Pegnitz als Aufwandsträger des Spielplatzes bereits informiert wurde. Die Verwaltung werde sich nun mit den Eigentümern in Verbindung setzen oder selbst Abhilfe schaffen. Manuel Bößl mahnte hier Dringlichkeit an, denn ein großer Baum würde nur noch von seinem Nachbarn vor dem Umfallen bewahrt.

 

Osterbrunnen und Hasenpaar erfreuen Bürger und Gäste

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Pünktlich zum Schmücken des Osterbrunnens hatte das Wetter ein einsehen und der Himmel klarte auf. Nach und nach kamen dann auch immer mehr Troschenreuther Familien zum Dorfbrunnen, um die Männer der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth beim Anbringen der mit Eier verzierten Girlanden zu beobachten. Dabei konnten sie sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Auf die Kinder warten Süßigkeiten.

Mehr als ein halbes Jahrhundert Siedlergemeinschaft

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Feste soll man feiern, wie sie fallen, sagt ein bekanntes Sprichwort. Doch was tun, wenn eine Pandemie eine Geburtstagsfeier verhindert? Die Antwort war für die Siedlergemeinschaft Troschenreuth schnell klar: "Wir feiern nach!". Dass es aber zwei Jahre dauern sollte, bis diese Nachfeier nun stattfinden konnte, ahnte im Jahr 2020 niemand. Denn in dem Jahr konnte der Verein auf ein halbes Jahrhundert Siedler in Troschenreuth zurückblicken.

Die Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth wurde am 01. September 1970 gegründet. Der Name Rote Erde bezieht sich auf den zur damaligen Zeit noch aktiv in Troschenreuth gewonnenen Rötel. Dabei handelt es sich um eine sehr seltene Art von Tonerde, die vor allem als Farbe und Farbzusatz verwendet wurde. Ziele des Vereins bei Gründung waren die Einführung der Müllabfuhr, einer gemeinschaftlichen Entleerung Grubenentleerung, die Erschließung von Baugebieten und der Bau eines Kinderspielplatzes. Viele der heutigen Troschenreuther sind mit den Veranstaltungen der Siedler aufgewachsen. So freuten sich mittlerweile mehrere Generationen auf den Besuch des Nikolauses oder Christkinds, spielten Cowboys und Prinzessinen auf den Faschingsnachmittagen und tobten beim Spielplatzfest um die Wette. Das Aufstellen des Maibaum und Familienwanderungen gehörte auch von Anfang an zum Jahresprogramm des Vereins, getreu dem Motto "In der Gemeinschaft liegt die Stärke".

Bratwürste, Bier und Applaus

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In der Gemeinschaft liegt die Stärke. Dieses Motto ziert den Troschenreuther Maibaum, den die Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth zusammen mit der Kirwajugend am Vorabend des Maifeiertages am Aufgang zur Kirche zuerst umgelegt und mit einer neuen Spitze versehen wieder aufgestellt hat. Zahlreiche Troschenreuther beobachteten das Geschehen und stärkten sich an Bratwürsten und kühlen Getränken. In den letzten beiden Jahren musste das gemütliche Beisammensein am Maibaum pandemiebedingt entfallen, und so freute sich Siedlervorstand Christan Libor über den zahlreichen Zuspruch der Troschenreuther, die den starken Männern lauten Applaus spendeten.