Rauch in Schreinerei: Geheime Übung der Feuerwehren
Anton Wolf, der selbst Zweiter Vorsitzender der örtlichen Wehr ist, stellte dafür gerne seinen Betrieb zur Verfügung. Am Ort des Geschehens waren zuerst die Kräfte der örtlichen Feuerwehr, die trotz Fehlens der Führungskräfte ihr Möglichstes gaben.
Dort wurde der Pegnitzer Feuerwehrkommandant Werner Schiller gebeten, nach dem Eintreffen der Pegnitzer Wehr die Einsatzleitung zu übernehmen. Es kamen Brandschützer von Pegnitz, Bronn und Auerbach mit insgesamt etwa 40 Kameraden zum Übungsort. Auf Grund der starken Verrauchung waren viele Atemschutzträger im Einsatz.
Michael Schindler ist Beschäftigter bei der Schreinerei Wolf und als Zweiter Atemschutzgerätewart Mitglied bei der Pegnitzer Wehr. Er führte ein minutiöses Einsatzprotokoll. Die Plus- und Minuspunkte verhielten sich seiner Meinung nach „50:50“.
Die Auerbacher Wehr wurde von den Pegnitzern angefordert, um die Zusammenarbeit zu testen. Schiller: „Eine Übung ist dazu da, die Fehler festzustellen. Die unausweichliche Manöverkritik wird hinter verschlossenen Türen stattfinden. Ich hoffe, dass die entstandenen Fehler erkannt werden und nicht mehr vorkommen.“
Feuerwehrübung in Troschenreuth: Diese „Verletzten“ lagen ziemlich lange, bevor sich jemand um sie kümmerte oder sie wenigstens zudeckte. Foto: Böhm
© NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, PEGNITZ UND UMGEBUNG
Neue Aufgaben für die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth
Plötzlicher Wintereinbruch im April beschäftigte Feuerwehr
Die aktiven Helfer der Feuerwehren mussten am Sonntag Morgen schon früh ihre Betten verlassen. Um 05:56 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren aus Troschenreuth, Thurndorf und Kirchenthumbach, die zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Troschenreuth und Thurndorf alarmiert wurden.
Feuerwehr Troschenreuth freut sich über viele Mitglieder
Ein Jahr voller Einsatz, Engagement und Gemeinschaft – so lässt sich die beeindruckende Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth im vergangenen Jahr zusammenfassen. Auf der Mitgliederversammlung präsentierte der 1. Vorsitzende, Michael Wolf, erfreuliche Zahlen: Die Mitgliederzahl der Feuerwehr stieg von 207 auf 222 an, darunter 48 Kinder und Jugendliche. Ein regelrechter Aufschwung, wenn man bedenkt, dass bei der Amtsübernahme der neuen Vereinsführung im Jahr 2017 lediglich 172 Mitglieder verzeichnet wurden. Diese positive Entwicklung spiegelt nicht nur das wachsende Interesse an der freiwilligen Feuerwehr wider, sondern unterstreicht auch die bedeutende Rolle, die die Troschenreuther Feuerwehr in der Gemeinschaft spielt. Ein Blick auf die Mitgliederversammlung offenbart nicht nur Zahlen, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die sich gemeinsam für die Sicherheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger einsetzt.