Neue Dimension der Hilfeleistung

Strahlende Gesichter gab es bei der Troschenreuther Feuerwehr, konnten sie doch ihr neues Löschfahrzeug im Werk im brandenburgischem Luckenwalde in Empfang nehmen. Beim Eintreffen Troschenreuth konnten die Feuerwehrleute und viele Bürger den neuen "Florian Troschenreuth 40/1" in Augenschein nehmen.

Strahlende Gesichter gab es bei der Troschenreuther Feuerwehr, konnten sie doch ihr neues Löschfahrzeug im Werk im brandenburgischem Luckenwalde in Empfang nehmen. Beim Eintreffen Troschenreuth konnten die Feuerwehrleute und viele Bürger den neuen "Florian Troschenreuth 40/1" in Augenschein nehmen.

Auch Bürgermeister Uwe Raab ließ es sich nicht nehmen, das Feuerwehrauto zu besichtigen. Gruppenführer Markus Mayer erklärte ihm und den Gästen die Ausstattung und Besonderheiten. Das Löschgruppenfahrzeug LF 20 verfügt über einen Löschwassertank mit 2000 Litern Inhalt und ist als Allroundfahrzeug vom Brandeinsatz bis zur leichten technischen Hilfeleistung konzipiert. Das allradgetriebene Fahrzeug von Mercedes-Benz hat eine Leistung von 289 PS und wurde von der Fa. Rosenbauer aufgebaut. Da das bisherige Troschenreuther Fahrzeug, ein LF 8, bei einem Einsatz einen Getriebeschaden erlitt, setzen die Verantwortlichen um Kreisbrandmeister Marco Neubauer zusammen mit der Fa. Rosenbauer alle Hebel in Bewegung, damit das neue Einsatzfahrzeug in nur knapp drei Monaten fertig gestellt werden konnten. Bürgermeister Raab wünschte sich, dass das Fahrzeug nur selten gebraucht wird und den Feuerwehrleuten, wenn es denn zum Einsatz kommt, stets eine sichere Rückkehr.

Neun Feuerwehrleute finden in der Mannschaftskabine Platz. Neueste Elektronik wurde im Fahrzeug verbaut, so dass die komplette Technik von zentraler Stelle aus bedient werden kann. Der zukünftige Digitalfunk ist ebenso an Bord wie ein neu entwickelter LED-Lichtmast mit 92000 Lumen Lichtstrom. Durch Verhandlungsgeschick und technisches Know-How ist es den Troschenreuther Planern gelungen, zahlreiche Besonderheiten und Zusatzausstattungen umzusetzen. Doch mit der Auslieferung des Fahrzeuges ist die Arbeit noch nicht getan. Nun gilt es für die aktiven Wehrleute üben, üben und nochmals üben, um sich mit dem Fahrzeug und den neuen Geräten vertraut zu machen. Die offizielle Fahrzeugweihe findet voraussichtlich am 04. Juni 2015 statt.


Fotos: Neubauer / Saß
Startschuss für Großprojekt gegeben
"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.
Neue Aufgaben für die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth
Plötzlicher Wintereinbruch im April beschäftigte Feuerwehr
Die aktiven Helfer der Feuerwehren mussten am Sonntag Morgen schon früh ihre Betten verlassen. Um 05:56 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren aus Troschenreuth, Thurndorf und Kirchenthumbach, die zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Troschenreuth und Thurndorf alarmiert wurden.