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Troschenreuther Wehr bei Schulbusunfall gefordert

11. April 2016

O0BWfdi Die Feuerwehr Troschenreuth wurde zusammen mit zahlreichen anderen Wehren zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Schulbus zwischen Penzenreuth und Reisach mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Glücklicherweise stellte sich das Einsatzgeschehen als nicht so dramatisch heraus, denn sowohl die Kinder als auch die Fahrer des LKW konnten die Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen.

O0BWfdi

Die Feuerwehr Troschenreuth wurde zusammen mit zahlreichen anderen Wehren zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Schulbus zwischen Penzenreuth und Reisach mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Glücklicherweise stellte sich das Einsatzgeschehen als nicht so dramatisch heraus, denn sowohl die Kinder als auch die Fahrer des LKW konnten die Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen.

Kurz nach 12.30 Uhr war der Schulbus, der neben dem 57 Jahre alten Busfahrer mit zehn Kindern im Alter von neun bis elf Jahren besetzt war, von Hainbronn in Richtung Penzenreuth unterwegs. In einer leichten Rechtskurve geriet der Fahrer des Busses nach dem Ort Reisach aus bislang nicht geklärten Gründen zu weit nach links und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen, teilte die Polizei mit.

Der Busfahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen werden. Die Schulkinder und die LKW-Fahrer erlitten dagegen nur leichte Verletzungen, wurden aber vorsorglich in Krankenhäuser und Arztpraxen gebracht.

Die Feuerwehr Troschenreuth unternahm nach Eintreffen erste Erkundungen. Während die Feuerwehr Pegnitz mit ihrem Spezialgerät den Bus sicherten und den Fahrer befreite, übernahm die Feuerwehr Troschenreuth unter anderem die Absicherung der Unfallstelle und befand sich in Bereitschaft für weitere Aufgaben.

Besonders belastend für die Troschenreuther Einsatzkräfte war es, dass sich unter den Schulkindern auch einige Troschenreuther befanden.  Troschenreuth.de wünscht allen gute Besserung.

Foto: Geier

Startschuss für Großprojekt gegeben

"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.

Neue Aufgaben für die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth

Die zahlreich angereisten Ehrengäste und die Mitglieder hörten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth viele Zahlen und Daten, aber auch Berichte über Kameradschaft und Zusammenhalt. Ein Thema zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Berichte und Grußworte. Als ein Jahr voller Höhen und Tiefen bezeichnete der Erste Vorsitzende des Troschenreuther Feuerwehrvereins, Michael Wolf, das abgelaufene Jahr 2024. Die Mitgliederzahl konnte auf 227 gesteigert werden, neun Eintritte (3 Erwachsene und 6 Kinder) waren zu verzeichnen. Leider musste die Wehr aber auch von drei Kameraden Abschied nehmen, insbesondere vom Ehrenkommandanten Karl Rupprecht und vom Ehrenvorstand Hermann Maul. Besonders dessen Tod hinterließ im Verein eine Lücke, die noch lange spürbar sein wird, wie man verschiedenen Wortbeiträgen in der Versammlung entnehmen konnte. Doch die freudigen Ereignisse überwogen in der Rückschau. So belegte eine Mannschaft der Feuerwehr bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehr den ersten Platz. Mit Preisschafkopf, Grillfest, Kneipenfestival und Christbaumverkauf wurden gut besuchte Veranstaltungen abgehalten. Besuche bei den örtlichen Aktivitäten und bei den Patenwehren, Gratulationen und Spalierstehen bei Hochzeiten, Taufen und Geburtstagen sowie die Teilnahme an Festzügen rundeten das Vereinsjahr ab.

Plötzlicher Wintereinbruch im April beschäftigte Feuerwehr

Die aktiven Helfer der Feuerwehren mussten am Sonntag Morgen schon früh ihre Betten verlassen. Um 05:56 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren aus Troschenreuth, Thurndorf und Kirchenthumbach, die zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Troschenreuth und Thurndorf alarmiert wurden.