Festival der Blasmusik kam sehr gut an
Seit Jahrzehnten feiert die Troschenreuther Feuerwehr am Fronleichnamstag ein beliebtes Grillfest. Mit der Zeit wurde dieses um ein Festival der Blasmusik und einen spannenden Preisschafkopfabend erweitert. Auch in diesem Jahr lockte die Veranstaltung hunderte Besucher an.
Seit Jahrzehnten feiert die Troschenreuther Feuerwehr am Fronleichnamstag ein beliebtes Grillfest. Mit der Zeit wurde dieses um ein Festival der Blasmusik und einen spannenden Preisschafkopfabend erweitert. Auch in diesem Jahr lockte die Veranstaltung hunderte Besucher an.
Am Mittwoch vor Fronleichnam kamen so viele Kartenspieler nach Troschenreuth, dass die vorbereiteten Teilnehmerlisten nicht ausreichten. Dabei nahmen Teilnehmer sogar Anfahrten von über 100 Kilometern in Kauf, um beim Preisschafkopf dabei zu sein. Neben den Festvorbereitungen waren die Troschenreuther Feuerwehrleute zusätzlich noch bei der Fronleichnamsprozession zur Absicherung im Einsatz, die Feuerwehrkapelle begleitete die Prozession musikalisch. Zum Ende der kirchlichen Veranstaltung zogen Abordnungen der Vereine und Troschenreuther Bürger in einem Festzug zum Feuerwehrhaus, wo schon das Mittagessen auf die Besucher wartete. Im Anschluss interessierten sich viele Besucher für die ausgestellten Fahrzeuge der Feuerwehr. Die Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg austoben, leckeres Eis aus einem ehemaligen Feuerwehrauto genießen oder sich an leckeren Fruchtsaftcocktails erfrischen, während die Erwachsenen eher zu Kaffee und Kuchen tendierten.
Gegen 17 Uhr eröffnete die Feuerwehrkapelle Troschenreuth den böhmischen Abend. Dazu hatte sie gleich drei befreundete Musikgruppen und -vereine eingeladen. Nach der Feuerwehrkapelle spielte die Büchenbacher Blasmusik auf. Die zweite Hälfte des Programms eröffnete die Michelfelder Blasmusik, gefolgt von der Trachtenkapelle Pegnitz. Den Abschluss eines gelungenen Musikabends bildete nach mehr als sechs Stunden Musik ein gemeinschaftlicher Auftritt von mehr als 50 Musikern aller Kapellen. Die Zuschauer sparten auch nicht an Applaus, mehrere Zugaben wurden gefordert. Alles in allem ein sehr gelungenes Fest der rührigen Wehrleute aus Troschenreuth, das im nächsten Jahr sicherlich eine Neuauflage erfahren wird.

Feuerwehr steigt in neue Liga auf
Mit der feierlichen Einweihung einer neuen Fahrzeughalle und der Segnung einer wichtigen Ausstattungskomponente setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth ein starkes Zeichen für ihre Zukunft und ihre herausragende Einsatzbereitschaft. Der Festgottesdienst und der anschließende Festakt in der frisch eingeweihten Halle versammelten zahlreiche Feuerwehrabordnungen aus der Region, die gemeinsam mit prominenten Gästen aus Politik und Feuerwehr die Bedeutung dieses Ereignisses würdigten. Unter den Gratulanten befanden sich der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, der Landrat des Landkreises Bayreuth, Florian Wiedemann, sowie der Landtagsabgeordnete Franc Dierl. Matthias Ott vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren hob die Bedeutung der neuen Einsatzkomponente "Ölwehrpaket" hervor. Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Führungskräfte der Feuerwehr durch Kreisbrandrat Hermann Schreck.

Sehr aktives Jahr für die Feuerwehr

Startschuss für Großprojekt gegeben
"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.
