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FC Troschenreuth vierter bei Hallenkreismeisterschaft

16. Januar 2006
Als Außenseiter ging der Kreisklassist FC Troschenreuth in das Endrundenturnier zur Hallenkreismeisterschaft in der Bitterbachhalle in Lauf, standen doch lauter höherklassige Mannschaften im Teilnehmerfeld.
Als Außenseiter ging der Kreisklassist FC Troschenreuth in das Endrundenturnier zur Hallenkreismeisterschaft in der Bitterbachhalle in Lauf, standen doch lauter höherklassige Mannschaften im Teilnehmerfeld. Im ersten Spiel gegen den FC Hedersdorf merkte man den Troschenreuthern die Unsicherheit in der ungewohnten Halle noch an, mehr als ein 1:1 (0:1) sprang nicht heraus. Gegen den Bezirksoberligisten FC Schnaittach, der allerdings nicht in Bestbesetzung antrat, präsentierten sich die Troschenreuth stärker. Als jedoch Torwart Payer bei einer Faustabwehr einen Schritt außerhalb des Strafraums stand, zeigte ihm der junge Schiedsrichter Kupfer zum Entsetzen aller die rote Karte, so dass Feldspieler Groher zwischen den Pfosten Platz nehmen musste. In einer wahren "jetzt erst recht"-Manier spielte die Janovsky-Truppe nun Hallenfußball vom feinsten und siegte hochverdient mit 3:0. Im lezten Vorrundenspiel gegen den FC Ottensoos mussten sich die Troschenreuther knapp mit 3:4 geschlagen geben, der Einzug ins Halbfinale war dem FCT trotzdem nicht mehr zu nehmen. In der anderen Gruppe setzten sich der SV Schwaig und der SK Lauf durch. Während Lauf im ersten Halbfinale gegen den FC Ottensoos knapp gewann, nutzte der SV Schwaig das Troschenreuther Handicap des fehlenden Torwarts gnadenlos aus, während Troschenreuth mit zahlreichen Chancen scheiterte. Das Spiel endete 5:1 für Schwaig. Im Spiel um Platz drei traf der FCT erneut auf Ottensoos, das erneut das bessere Ende für sich behielt und mit 4:2 gewann. Das Endspiel zwischen dem SK Lauf und dem SV Schwaig schien schon entschieden, als Lauf bereits mit 3:1 führte. Doch Schwaig glich in den letzten Sekunden per Doppelschlag aus, in der Verlängerung kassierten die Laufer eine Zeitstrafe und Schwaig gewann das Turnier per "golden goal". Miloslav Janovsky wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Troschenreuth kann mit dem vierten Platz mehr als zufrieden sein, allerdings wäre mit Torwart wohl noch einiges "drin" gewesen.

FC Troschenreuth erhält die Goldene Raute

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Ein ganz besonderes Geschenk hatte der Vorsitzende des Fussballkreises Erlangen-Pegnitzgrund, Max Habermann, im Gepäck, als er den FC Troschenreuth anlässlich dessen Weihnachtsfeier besuchte. Nachdem sich der Verein zum dritten Mal einer Überprüfung anhand der strengen Kriterien des Gütesiegels des Bayerischen Fußballverbandes erfolgreich unterworfen hatte, erhielt er die Auszeichnung "Goldene Raute". Damit beweist der FC Troschenreuth, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird.

In seiner Laudatio hob Max Habermann hervor, dass ein Verein nicht nur sportlich gut aufgestellt sein muss, sondern sich über Jahre hinweg besonders in Sachen Jugendarbeit, Gewalt- und Suchtprävention und Breitensport engagieren muss. Für einen eher kleinen Verein ist das kein leichtes Unterfangen, doch habe der FC Troschenreuth in allen Bereichen die notwendigen Kriterien mehr als erfüllt. Stellvertretend für alle Mitglieder des Vereins nahmen der Erste Vorsitzende des Fussballclubs, Roland Laier, und der Vereinsehrenamtsbeauftragte Harald Saß die Urkunde entgegen.

Herausragendes Engagegment gewürdigt

Als Glücksfall für den FC Troschenreuth bezeichnete die Ehrenamtsbeauftragte des Fussballkreises Erlangen-Pegnitzgrund, Kathrin Bödelt, dass sich Wilhelm Hartmann 2004 nach seinem Wohnortwechsel sofort dem FC Troschenreuth angeschlossen hat. Nachdem er schon in seiner alten Heimat viele Jahre beim TSV Rothaurach in verschiedenen Positionen Verantwortung übernommen hatte. Beim FC Troschenreuth übernahm er gleich die Betreuung der Herrenmannschaften, ab 2007 auch als verantwortlicher Spielleiter und Mitglied im Vereinsvorstand, dem er bis heute angehört. Aus gesundheitlichen Gründen gab er die Mannschaftsbetreuung 2017 ab, er ist aber nach wie vor bei allen Aktivitäten des FC Troschenreuth nicht nur aktiv dabei, er ist auch in der Organisation führend mit eingebunden.

ehrung hartmann 2018

Erwin Geier vom Fußballverband geehrt

geierwerwinAls "Lebens-Oskar" bezeichnete der Kreisehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Erlangen-Pegnitzgrund, Alexander Männlein, die Ehrung des Deutschen Fußballbundes mit der DFB-Uhr mit Urkunde, für Erwin Geier vom FC Troschenreuth. Dies sei die höchste Auszeichnung, die der Fußballbund für das Ehrenamt vergibt. Mehr als 15 Jahre intensiver Vereinsarbeit sind Voraussetzung, um diese Ehrung zu erhalten. Auch der Bezirksehrenamtsreferent Stefan Merkel gratulierte uns sagte Erwin Geier Dank für sein Engagement für seinen Verein. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Erwin Geier "Mädchen für alles" auf dem Sportgelände seines FC Troschenreuth, streut die Plätze und führt all die kleinen und großen Tätigkeiten aus, die kaum einer sieht, aber notwendig sind, um alles gut in Schuss zu halten.