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Böllerschützen trotzen einsetzendem Regen

Umrahmt von Fackeln und Feuerkörben trafen sich am ersten Tag des neuen Jahres zahlreiche Troschenreuther und auswärtige Gäste am Dorfbrunnen, um sich gegenseitig "a gsunds Neis" zu wünschen, und dem plötzlich einsetzten Regen zu trotzen. In Begleitung durch die Feuerwehrkapelle Troschenreuth zogen die Böllerschützen des Zimmerstutzenvereins Troschenreuth mit einem Fackelzug durchs Dorf. In der Tradition des Böllerschießens werden Böller, also Vorderladergewehre und -kanonen mit Schwarzpulverfüllung, als Symbol für das Vertreiben von bösen Geistern und das Bekämpfen von Unheil verwendet.

So viele Teilnehmer wie noch nie zuvor

Bei der 35. Troschenreuther Dorfmeisterschaft im Schießen, ausgerichtet vom Zimmerstutzenverein, konnte mit insgesamt 153 Teilnehmern – aufgeteilt in 142 Erwachsene und 11 Kinder und Jugendliche – ein neuer Rekord verzeichnet werden. Die Erste Schützenmeisterin Jana Dettenhöfer begrüßte die anwesenden Vereine, Helfer und Festgäste zur Siegerehrung im Rahmen der traditionellen Schützenkirwa. Ein besonderer Dank ging an Stadtrat Michael Förster, der die Ehrenscheibe für den Dorfschützenkönig gestiftet hatte. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Pegnitz, Regina Schrembs, überbrachte die Grüße der Stadt und lobte sowohl den Zimmerstutzenverein für die Austragung der Dorfmeisterschaft als auch alle Teilnehmer für ihren sportlichen Erfolg.