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Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum

01. März 2026

Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.

Das Originalschauspiel von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wurde vom Troschenreuther Mundarttheater in die 1930er Jahre verlegt und zugleich behutsam mit aktuellen Anspielungen versehen. Die Faszination des 19. Jahrhunderts für Psychiatrie und „Irrenanstalten“ bildet weiterhin die Grundlage der rasanten Verwechslungskomödie, ohne dabei aus heutiger Sicht anstößig oder überzogen zu wirken.

Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Ruheständler Ladislaus Klapproth, der eine Nervenheilanstalt besichtigen möchte, um selbst als Investor tätig zu werden. Sein Neffe Alfred nutzt – angestachelt von Studienkamerad und Saufkumpan Kießling – die Gelegenheit für einen gewagten Plan und präsentiert ihm die harmlose Pension Schöller mitsamt ihrer exzentrischen Gäste als vermeintliche „Anstalt“. Das daraus entstehende Verwirrspiel entfaltet sich in schnellen Dialogen, pointierten Szenen und immer neuen Missverständnissen, bis die angeblichen „Insassen“ schließlich Klapproth auf seinem Gut besuchen und das Chaos seinen Höhepunkt erreicht.

In der Hauptrolle als Ladislaus Klapproth überzeugte Hans-Georg Hagen mit einer natürlichen und lebendigen Darstellung. Die vermeintlichen Patienten gerieten zu liebenswerten Sonderlingen: Rainer Erfurt als welterfahrener Abenteurer, Melissa Heieis als sensationslüsterne Schriftstellerin, Wolfgang Hempfling als verhinderter Schauspieler mit Sprachfehler und Jan Madalsky als cholerischer Major a.D. sorgten für zahlreiche Lacher. Kilian Dettenhöfer gab den Pensionsbesitzer Schöller mit gekonntem Kichern und feinen Gesten als leicht trotteligen, zugleich aber resoluten Gegenpol im zunehmenden Chaos.

Auch in den weiteren Rollen zeigte sich das Ensemble geschlossen und überzeugend besetzt. Besonders hervorzuheben ist eine hervorragend einstudierte Tanzeinlage mit kraftvollem Sologesang von Kerstin Lindner, die vom Publikum mit starkem Applaus bedacht wurde.

Der Chef des Theaters und Vorstand Wolfgang Hempfling berichtete von einer schwierigen Vorbereitungszeit mit krankheitsbedingten Ausfällen und Rollenwechseln. Dass das Stück dennoch in nur knapp zwei Monaten auf die Bühne gebracht werden konnte, spreche für die Flexibilität und das schauspielerische Können seiner Akteure, merkte er nicht ohne Stolz an. Kurzfristig konnte Ramona Schmittgall für Regie und Choreografie gewonnen werden, die der Inszenierung zusätzlich Tempo und Spielwitz verlieh. Neben den bereits genannten Darstellern gehören Daniela Förster, Marcel Oberst, David Förster, Jana Dettenhöfer, Corinna Budek, Manfred Popp, Johanna Lehner und Tina Laier dem Ensemble an. Für die technische Unterstützung war Andreas Sporrer, unterstützt durch Mario Griesbeck, verantwortlich.

Mit dieser Inszenierung ist dem Troschenreuther Mundarttheater ein schwungvoller und höchst vergnüglicher Auftakt in die neue Spielsaison gelungen. Es beweist damit erneut sein Gespür für unterhaltsames Theater. Termine und Tickets für die weiteren Aufführungen gibt es unter www.mundarttheater.de.

Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum

Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.

Mundarttheater plant bereits neues Stück

Vor etwas mehr als zwanzig Jahre wurde der Verein Troschenreuther Mundarttheater e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Ensemble aber bereits seit sechs Jahren Theater. Trotz dieser langen Zeit ist das "TMT" aktiver und kreativer denn je. Das jedenfalls war das Fazit der Mitgliederversammlung des Vereins. Das Publikum honoriert das Engangement der Theatermacher um Vorstand Wolfgang Hempfling und so war das Stück "Urlaub, Liebe und Jeschäfte oder Willkommen im Roten Ochsen“, angelehnt an das berühmte "Weiße Rössel", eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.

Mehr als 30 Akteure wirkten mit, erstmals wurde ein Stück mit Livemusik begleitet, die Sänger und Schauspieler um Kerstin Vogel und Rainer Erfurt erhielten Standing Ovations. Mit dabei die Sankt Martin Singers. Womit der Vorsitzende in seinem Bericht dann auch gleich den Bogen zum nächsten Tagesordungspunkt spannte, denn die Satzung des Vereins wurde geändert, um den Damen der rührigen Gruppe um Leiterin Kerstin Vogel eine organisatorische und vereinsrechtliche "Heimat" zu geben. Im Zuge dieser Änderung wurde die Satzung gleich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung gebracht.

Finanziell ist das Mundarttheater solide aufgestellt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden dabei aber gleich wieder in aktuelle Technik und Fortbildung der Schauspieler investiert. So wurden neue Mischpulte für Licht und Ton, sowie Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone angeschafft, damit die Zuschauer die Darbietungen noch besser verfolgen und neue technische Möglichkeiten genutzt werden können. Als nächstes sollen die Umkleideräume saniert und erweitert werden.

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Frauenpower beim Troschenreuther Mundarttheater

tmtvorstand2017Das Troschenreuther Mundarttheater hat eine neue Zeite Vorsitzende. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins wurde Daniela Förster einstimmig in das Vorstandsamt gewählt. Sie übernimmt von Uwe Vogel. Erster Vorsitzender bleibt weiterhin Wolfgang Hempfling, ebenso wie die beiden Kassenverwalterinnen Nadine Arnold und Melissa Heies. Schriftführerin Melanie Gilch vervollständigt die Führungsriege des Theatervereins. Als Beisitzer im Vorstand fungieren zukünftig Jan Madalsky, Manfred Popp, Kerstin Vogel, Andreas Sporrer, Hans-Georg Hagen, Marco Bößl, Karolin Buchfelder, Tina Laier, Beate Neukam, Harald Saß und Helmut Dettenhöfer.