Siedler feiern Geburtstag
Libor blickte zurück auf die Gründung der Siedlergemeinschaft am 01.09.1970. 23 Siedler hatten sich zur Gründungsversammlung eingefunden. Als Ziele des neuen Vereins wurden die Einführung der Müllabfuhr, die gemeinsame Grubenentleerung, die Erschließung von neuen Baugebieten und die Schaffung eines Kindergartens in Troschenreuth formuliert. Die Siedlergemeinschaft wuchs rasant, schon drei Jahre nach Gründung zählte man 63 Mitglieder. Heute können die Siedler 150 Mitgliedshaushalte zählen, drei weitere erklärten ihren Beitritt am Jubiläumsabend.
Libor hob besonders den Gemeinschaftssinn der Siedler und auch aller Troschenreuther hervor, die den Wahlspruch der Siedlergemeinschaft In der Gemeinschaft liegt die Stärke, der auch auf einer Tafel am Maibaum zu lesen ist, leben würden. In diese Kerbe hieb auch Bürgermeister Manfred Thümmler in seinem Grußwort. Vier Jahrzehnte fortschrittliche Entwicklung von Troschenreuth sei auch ein Verdienst der Siedlergemeinschaft. Überhaupt sei Troschenreuth eine der aktivsten Ortschaften in der Umgebung. Dörfliche Gemeinschaft, die Jugend führen und Perspektiven aufzeigen seien wichtige Funktionen eines intakten Ortes, denn nicht Häuser, sondern die Menschen würden das Leben gestalten, so Thümmler.
Die Entwicklung landwirtschaftlich geprägter Siedlungen mit Selbstversorgercharakter hin zu Wohngebieten mit kleinen Gärten sorgte auch für eine Neuausrichtung und Umbenennung des ehemaligen Siedlerbundes zum Verband Wohneigentum, berichtete der Stellvertretende Bezirksvorsitzende Manfred Geyer, der dem Vorsitzenden Libor gratulierte, eine solch starke Gemeinschaft führen zu können. Geyer berichtete von den Aktivitäten des Verbandes auf politischer Ebene und bedauerte, dass auch bei den Siedlern oftmals der Nachwuchs fehle. Umso mehr freue es ihn, dass die Troschenreuther Siedler die Zeichen der Zeit erkannt hätten und auch auf das Medium Internet setzen, was sich auch in der gesunden Altersstruktur des Vereins widerspiegeln würde.
Geyer zeichnete im Anschluss den Schriftführer der Siedlergemeinschaft Rote Erde, Ottmar Gilch, für besondere Verdienste mit dem Ehrenzeichen in Gold aus. So etwas bekommt nicht jeder, so Geyer. Das Ehrenzeichen in Bronze erhielt Rüdiger Ramisch. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurde Gerald Neukam geehrt. Heinz Rupprecht, Hermann Speckner und Albert Büttner bekamen die Auszeichnung für 25 Jahre. 40 Jahre dabei und damit Gründungsmitglieder des Vereins sind Agnes Berner, Marianne Dettenhöfer, Georg Erfurt, Georg Gößmann, Günther Hanreich, Luitgard Hernberger, Rosa Leipold, Adolf Neukam, Reinhilde Reck, Alfred Rupprecht, Willi Sammet, Franz Schubert, Ottmar Sporrer und Maria Ziegler. Sie wurden mit der Ehrennadel in Gold mit Tulpe ausgezeichnet. Josef Dettenhöfer, Alfons Lehner, Herbert Neukam, Hedwig Rupprecht, Johann Schuster und Josef Neukam waren verhindert und bekommen die Auszeichnung nachgereicht.
Die Vorsitzenden der Troschenreuther Vereine überreichten dem Vorsitzenden des Jubiläumsvereins einen Holzteller mit dem neuen Troschenreuth-Logo zur Erinnerung. Zahlreiche Bilder und Zeitungsberichte aus dem reichhaltigen Vereinsleben konnten auf drei Schautafeln studiert werden. Das Duo Rainer & Roland umrahmte den Jubiläumsabend musikalisch.
Die geehrten Mitglieder der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth mit dem Vorsitzenden Christian Libor (1. v.l.), dem Stv.Bezirksvorsitzenden des Verbandes Wohneigentum, Manfred Geyer (8. v.l.) und Bürgermeister Manfred Thümmler (10. v.l.)

Die Vorstandschaft der Siedlergemeinschaft
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Traditioneller Osterbrunnen in Troschenreuth
Auch wenn der Frühling diesmal eine kurze Pause einlegte und kurzzeitg nochmal Schnee brachte, ließen sich zahlreiche Familien aus Troschenreuth nicht davon abhalten, zum Dorfbrunnen in der Ortsmitte zu kommen. Die Siedlergemeinschaft „Rote Erde Troschenreuth“ hatte wie in jedem Jahr vor Ostern zum traditionellen Brunnenschmücken eingeladen. Die Besucher konnten den Männern der Siedlergemeinschaft dabei zusehen, wie sie die mit bunten Eiern verzierten Girlanden am Brunnen anbrachten. Zur Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, für die Kinder warteten Süßigkeiten.

Aktives Jahr bei der Siedlergemeinschaft Rote Erde
Die Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth blickt auf ein vielfältiges Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen zurück. Ziel der Aktivitäten war es, das gemeinschaftliche Leben im Ort zu pflegen und Begegnungen zu ermöglichen, so Siedlervorstand Christian Libor bei seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung des Vereins. Zu den Veranstaltungen zählten unter anderem der Kinderfasching, das Schmücken des Osterbrunnens und das Aufstellen des Maibaums. Auch der Familienwandertag, die Beteiligung an der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen sowie das gemeinsame Aufstellen des Kirchweihbaums waren Teil des Jahresprogramms. Das Spielplatzfest mit Frühschoppen und Kinderaktionen sowie der italienische Abend mit verschiedenen Speisen rundeten das Veranstaltungsjahr erfolgreich ab.
