Trotz Regen wurde der Osterbrunnen geschmückt
Gar nicht frühlingshaft präsentierte sich der Palmsonntag der Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth, die traditionell den Osterbrunnen in der Dorfmitte schmückte. Regen und kalter Wind hielten viele Familien davon ab, dem Schmücken beizuwohnen und sich an Kaffee und Kuchen zu stärken. Doch einige Bürgerinnen und Bürger trotzten dem Regen, darunter der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff (PEG) und die Stadträte Michael Förster (PEG) und Kilan Dettenhöfer (CSU).
Bürgermeister Nierhoff freute sich, dass die Siedlergemeinschaft den Brauch des Osterbrunnens schon so viele Jahre aufrechterhalten. Das Interesse vieler Gäste aus Nah und Fern an den Osterbrunnen nehme immer mehr zu, und so könne sicher auch Troschenreuth zahlreiche Besucher erwarten. Neben dem Osterbrunnen grüßt auch ein Hasenpaar die Bürger und Gäste von Troschenreuth. Den Brunnen selbst zieren hunderte bunte Eier. Die Tradition der Osterbrunnen hat ihren Ursprung im fränkischen Raum und geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Die Brunnen wurden damals zu Ostern geschmückt, um den Frühling und das erwachende Leben zu feiern. Die bunten Brunnen sollen zum einen die Bedeutung des Wassers als Quelle des Lebens betonen, zum anderen aber auch die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat und der Natur zum Ausdruck bringen.
Traditioneller Osterbrunnen in Troschenreuth
Auch wenn der Frühling diesmal eine kurze Pause einlegte und kurzzeitg nochmal Schnee brachte, ließen sich zahlreiche Familien aus Troschenreuth nicht davon abhalten, zum Dorfbrunnen in der Ortsmitte zu kommen. Die Siedlergemeinschaft „Rote Erde Troschenreuth“ hatte wie in jedem Jahr vor Ostern zum traditionellen Brunnenschmücken eingeladen. Die Besucher konnten den Männern der Siedlergemeinschaft dabei zusehen, wie sie die mit bunten Eiern verzierten Girlanden am Brunnen anbrachten. Zur Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, für die Kinder warteten Süßigkeiten.
Aktives Jahr bei der Siedlergemeinschaft Rote Erde
Die Siedlergemeinschaft Rote Erde Troschenreuth blickt auf ein vielfältiges Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen zurück. Ziel der Aktivitäten war es, das gemeinschaftliche Leben im Ort zu pflegen und Begegnungen zu ermöglichen, so Siedlervorstand Christian Libor bei seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung des Vereins. Zu den Veranstaltungen zählten unter anderem der Kinderfasching, das Schmücken des Osterbrunnens und das Aufstellen des Maibaums. Auch der Familienwandertag, die Beteiligung an der Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen sowie das gemeinsame Aufstellen des Kirchweihbaums waren Teil des Jahresprogramms. Das Spielplatzfest mit Frühschoppen und Kinderaktionen sowie der italienische Abend mit verschiedenen Speisen rundeten das Veranstaltungsjahr erfolgreich ab.