Feuerwehr übt neue Techniken
Helfen ist für sie Berufung, doch um diese Hilfe stets sach- und fachgerecht leisten zu können, gehört Aus- und Fortbildung zu den ständigen Wegbegleitern der ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen. Gerade wenn neue Technik Einzug hält, müssen die verschiedensten Maßnahmen neu erlernt und ständig trainiert werden. Rund 20 Teilnehmer der Feuerwehren Troschenreuth, Creußen, Waischenfeld und des Technischen Hilfswerks Pegnitz ließen sich von Kreisbrandinspektor Harald Schöberl in die neuesten Schneid- und Spreiztechniken einweisen.
Helfen ist für sie Berufung, doch um diese Hilfe stets sach- und fachgerecht leisten zu können, gehört Aus- und Fortbildung zu den ständigen Wegbegleitern der ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen. Gerade wenn neue Technik Einzug hält, müssen die verschiedensten Maßnahmen neu erlernt und ständig trainiert werden. Rund 20 Teilnehmer der Feuerwehren Troschenreuth, Creußen, Waischenfeld und des Technischen Hilfswerks Pegnitz ließen sich von Kreisbrandinspektor Harald Schöberl in die neuesten Schneid- und Spreiztechniken einweisen.
Eine verunfallte Person aus einem oftmals stark beschädigten Fahrzeug zu retten, dabei aber so schonend und behutsam vorzugehen, um seine Verletzungen nicht noch zu verschlimmern, ist eine schwierige Herausforderung für die Rettungskräfte. Oftmals kommt dabei ein sogenannter Hydraulischer Rettungssatz zum Einsatz, umgangssprachlich Schere und Spreizer genannt. Damit können Fahrzeugtüren geöffnet und Dächer abgeschnitten werden. Was sich in der Theorie noch verhältnismäßig einfach anhört, gestaltet sich in der Praxis aber zunehmend schwieriger. Moderne Fahrzeuge verfügen über zahlreiche Verstrebungen, Verstärkungen und Sicherheitseinrichtungen, die die Insassen bei einem Unfall schützen, die Rettung aber massiv erschweren. Stets auf den neuesten Stand zu bleiben ist für die Rettungskräfte daher unabdingbar.
Der theoretische Teil der Ausbildung fand im Feuerwehrhaus Troschenreuth statt, der praktische Umgang mit den Rettungsgeräten wurde dann einen Tag lang beim THW Pegnitz geübt. Es kamen Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder zum Einsatz. Dabei stand immer der angenommene Patient im Mittelpunkt der Bemühungen. Zu "Schaden" kam lediglich das Übungsobjekt, ein ausgedienter PKW.

Fotos: Feuerwehr Troschenreuth

Patenschaft zwischen Troschenreuth und Trockau eingegangen
Mit der Segnung der neuen Fahrzeughalle und der neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth am Wochenende nicht nur einen baulichen und technischen Meilenstein. Im feierlichen Rahmen wurde zugleich eine Patenschaft mit der Freiwillige Feuerwehr Trockau offiziell besiegelt – ein sichtbares Zeichen enger Verbundenheit und gelebter Kameradschaft.

Feuerwehr steigt in neue Liga auf
Mit der feierlichen Einweihung einer neuen Fahrzeughalle und der Segnung einer wichtigen Ausstattungskomponente setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth ein starkes Zeichen für ihre Zukunft und ihre herausragende Einsatzbereitschaft. Der Festgottesdienst und der anschließende Festakt in der frisch eingeweihten Halle versammelten zahlreiche Feuerwehrabordnungen aus der Region, die gemeinsam mit prominenten Gästen aus Politik und Feuerwehr die Bedeutung dieses Ereignisses würdigten. Unter den Gratulanten befanden sich der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, der Landrat des Landkreises Bayreuth, Florian Wiedemann, sowie der Landtagsabgeordnete Franc Dierl. Matthias Ott vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren hob die Bedeutung der neuen Einsatzkomponente "Ölwehrpaket" hervor. Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Führungskräfte der Feuerwehr durch Kreisbrandrat Hermann Schreck.
