Patenschaft zwischen Troschenreuth und Trockau eingegangen
Mit der Segnung der neuen Fahrzeughalle und der neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth am Wochenende nicht nur einen baulichen und technischen Meilenstein. Im feierlichen Rahmen wurde zugleich eine Patenschaft mit der Freiwillige Feuerwehr Trockau offiziell besiegelt – ein sichtbares Zeichen enger Verbundenheit und gelebter Kameradschaft.
Mit der Segnung der neuen Fahrzeughalle und der neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth am Wochenende nicht nur einen baulichen und technischen Meilenstein. Im feierlichen Rahmen wurde zugleich eine Patenschaft mit der Freiwillige Feuerwehr Trockau offiziell besiegelt – ein sichtbares Zeichen enger Verbundenheit und gelebter Kameradschaft.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und den umliegenden Wehren wohnten der Feier bei. Nach dem Festgottesdienst segnete Pfarrer Norbert Förster die Fahnenbänder, die anschließend an den Fahnen der jeweiligen Patenwehr angebracht wurden. Mit diesem symbolträchtigen Akt bekräftigten beide Feuerwehren ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit.
In ihren Ansprachen betonten die Vorstände beider Wehren die enge freundschaftliche Beziehung sowie die bewährte Zusammenarbeit bei Übungen und Einsätzen. Gerade im ländlichen Raum sei ein verlässliches Miteinander von großer Bedeutung, um im Ernstfall schnell und wirkungsvoll Hilfe leisten zu können. Die Patenschaft bilde dafür ein starkes Fundament.
Feuerwehrpatenschaften haben in Bayern eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert übernahmen erfahrene Wehren bei Neugründungen oder Fahnenweihen die Patenschaft und unterstützten die jüngeren Vereine organisatorisch und ideell. Heute entwickeln sich Patenschaften vielfach aus langjähriger Zusammenarbeit und gewachsener Freundschaft. Die Fahne besitzt im bayerischen Feuerwehrwesen unverändert einen hohen Stellenwert – sie steht für Ehre, Zusammenhalt und die Verpflichtung zum Dienst am Nächsten. Die Übergabe von Fahnenbändern ist dabei Ausdruck dieser gewachsenen Tradition.
Mit der besiegelten Patenschaft setzen die Feuerwehren aus Troschenreuth und Trockau ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt – Werte, die im Einsatzfall von unschätzbarem Wert sind.
Sehr aktives Jahr für die Feuerwehr
Startschuss für Großprojekt gegeben
"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.