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Patenschaft zwischen Troschenreuth und Trockau eingegangen

22. Februar 2026

Mit der Segnung der neuen Fahrzeughalle und der neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth am Wochenende nicht nur einen baulichen und technischen Meilenstein. Im feierlichen Rahmen wurde zugleich eine Patenschaft mit der Freiwillige Feuerwehr Trockau offiziell besiegelt – ein sichtbares Zeichen enger Verbundenheit und gelebter Kameradschaft.

Mit der Segnung der neuen Fahrzeughalle und der neu in Dienst gestellten Einsatzfahrzeuge setzte die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth am Wochenende nicht nur einen baulichen und technischen Meilenstein. Im feierlichen Rahmen wurde zugleich eine Patenschaft mit der Freiwillige Feuerwehr Trockau offiziell besiegelt – ein sichtbares Zeichen enger Verbundenheit und gelebter Kameradschaft.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und den umliegenden Wehren wohnten der Feier bei. Nach dem Festgottesdienst segnete Pfarrer Norbert Förster die Fahnenbänder, die anschließend an den Fahnen der jeweiligen Patenwehr angebracht wurden. Mit diesem symbolträchtigen Akt bekräftigten beide Feuerwehren ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit.

In ihren Ansprachen betonten die Vorstände beider Wehren die enge freundschaftliche Beziehung sowie die bewährte Zusammenarbeit bei Übungen und Einsätzen. Gerade im ländlichen Raum sei ein verlässliches Miteinander von großer Bedeutung, um im Ernstfall schnell und wirkungsvoll Hilfe leisten zu können. Die Patenschaft bilde dafür ein starkes Fundament.

Feuerwehrpatenschaften haben in Bayern eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert übernahmen erfahrene Wehren bei Neugründungen oder Fahnenweihen die Patenschaft und unterstützten die jüngeren Vereine organisatorisch und ideell. Heute entwickeln sich Patenschaften vielfach aus langjähriger Zusammenarbeit und gewachsener Freundschaft. Die Fahne besitzt im bayerischen Feuerwehrwesen unverändert einen hohen Stellenwert – sie steht für Ehre, Zusammenhalt und die Verpflichtung zum Dienst am Nächsten. Die Übergabe von Fahnenbändern ist dabei Ausdruck dieser gewachsenen Tradition.

Mit der besiegelten Patenschaft setzen die Feuerwehren aus Troschenreuth und Trockau ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt – Werte, die im Einsatzfall von unschätzbarem Wert sind.

Sehr aktives Jahr für die Feuerwehr

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth blickte der Erste Vorsitzende, Michael Wolf, auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Ein zentrales Projekt war der Anbau einer Fahrzeughalle, der die Vorstandschaft intensiv beschäftigte. Durch zahlreiche Arbeitsdienste und unkomplizierte Abstimmungen – auch digital – konnte das Projekt erfolgreich vorangetrieben werden. Besonders erfreulich war der Nettozuwachs auf 239 Mitglieder, wobei der Anstieg von 14 Kindern und Jugendlichen als eine der wichtigsten Errungenschaften für die Zukunft hervorgehoben wurde.

Startschuss für Großprojekt gegeben

"Wenn es einer schafft, dann Ihr!" bescheinigte der Erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Wolfgang Nierhoff, dem Förderverein der Feuerwehr Troschenreuth und den Aktiven der Wehr anlässlich des symbolischen Spatenstichs für den Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Troschenreuth. Mit dieser Überzeugung des Bürgermeisters im Rücken haben die Troschenreuther den Bau einer Fahrzeughalle begonnen. Bauherr ist nicht die Stadt Pegnitz, sondern der Förderverein selbst. Dies mache zwar manche Verhandlungen einfacher, aber auch manches schwieriger, so der Vorsitzende des Fördervereins, Marco Neubauer in seiner Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, zu der neben Landrat Florian Wiedemann und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff zahlreiche Stadträte der Pegnitzer Gemeinschaft, der SPD und der CSU gekommen waren. Auch Vertreter der ausführenden Unternehmen, der Feuerwehrführung von Stadt und Landkreis sowie natürlich die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren zu dem kleinen Festakt geladen. Pfarrer Norbert Förster segnete die Baustelle und betete für alle Helfer und Mitwirkende.

Neue Aufgaben für die Freiwillige Feuerwehr Troschenreuth

Die zahlreich angereisten Ehrengäste und die Mitglieder hörten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Troschenreuth viele Zahlen und Daten, aber auch Berichte über Kameradschaft und Zusammenhalt. Ein Thema zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Berichte und Grußworte. Als ein Jahr voller Höhen und Tiefen bezeichnete der Erste Vorsitzende des Troschenreuther Feuerwehrvereins, Michael Wolf, das abgelaufene Jahr 2024. Die Mitgliederzahl konnte auf 227 gesteigert werden, neun Eintritte (3 Erwachsene und 6 Kinder) waren zu verzeichnen. Leider musste die Wehr aber auch von drei Kameraden Abschied nehmen, insbesondere vom Ehrenkommandanten Karl Rupprecht und vom Ehrenvorstand Hermann Maul. Besonders dessen Tod hinterließ im Verein eine Lücke, die noch lange spürbar sein wird, wie man verschiedenen Wortbeiträgen in der Versammlung entnehmen konnte. Doch die freudigen Ereignisse überwogen in der Rückschau. So belegte eine Mannschaft der Feuerwehr bei der Dorfmeisterschaft im Luftgewehr den ersten Platz. Mit Preisschafkopf, Grillfest, Kneipenfestival und Christbaumverkauf wurden gut besuchte Veranstaltungen abgehalten. Besuche bei den örtlichen Aktivitäten und bei den Patenwehren, Gratulationen und Spalierstehen bei Hochzeiten, Taufen und Geburtstagen sowie die Teilnahme an Festzügen rundeten das Vereinsjahr ab.