Erzbischof besucht Jubiläums-Wallfahrt
Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ fand am Sonntag eine bemerkenswerte ökumenische Wallfahrt in Troschenreuth statt. Initiiert vom katholischen Seelsorgebereich Auerbach-Pegnitz und den evangelischen Gemeinden der Region, kamen Gläubige beider Konfessionen zusammen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen der Zuversicht und des vertrauensvollen Glaubens in die Zukunft zu setzen. In drei großen Prozessionszügen – jeweils begleitet von Geistlichen aus beiden Kirchen – sowie einem Kinderzug und einer Radwallfahrt pilgerten die Teilnehmer zum Sportplatz. Dort zelebrierte Erzbischof Herwig Gössl den ökumenischen Gottesdienst, gefolgt von einem gemeinsamen Begegnungsfest.
Aufgrund der Sommerhitze litt die Beteiligung an den Prozessionszügen etwas, viele ältere Gläubige zogen es vor, direkt zum Sportgelände des FC Troschenreuth zu kommen, wo die Wallfahrer um Erzbischof Herwig Gössl erwartet wurden. Als erstes traf der Kinderzug ein, wenig später kamen die Radfahrer in Troschenreuth an und als dann die weiteren Gruppen, begleitet von Musikern, Fahnenträgern und Geistlichen aus den teilnehmenden Gemeinden eintrafen, füllte sich das Sportgelände doch rasch und etwa 350 Gläubige feierten gemeinsam mit den Vertretern der christlichen Gemeinden der Region einen Gottesdienst. Dabei waren sie über jedes Fleckchen Schatten dankbar.
Helferinnen und Helfer aus den Troschenreuther Vereinen und Gruppierungen hatten die Feier gemeinsam geplant und vorbereitet. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte die Prozessionszüge ab und für eventuelle Notfälle stand ein Rettungswagen der Pegnitzer-Rotkreuzbereitschaft bereit. Erzbischof Gössl freute sich über die Einladung zum 25. Jubiläums der ökumenischen Wallfahrt. Er sprach in seiner Predigt von Gemeinsamkeit, von Zusammenkunft und Zusammenhalt. Der Glaube sei wie ein Anker, der im Verborgenen seinen Dienst tue.
Zum Abschluss erhielt Bischoff Gössl nicht nur einen Geschenk des Seelsorgebereichs sonden auch einen Fanschal und einen Vereinswimpel des gastgebenden FC Troschenreuth. Bevor sich die Gläubigen dann mit selbstgebackenen Kuchen stärken konnten, verabschiedeten die Geistlichen und Sonja Schwemmer als Vorsitzende des Seelsorgebereichsrats Pfarrer Matthias Öffner, der Pegnitz verlassen wird. Er erhielt den Segen des Erzbischofs für sein weiteres seelsorgerisches Wirken. Die nächste ökumenische Wallfahrt findet dann in einem Jahr, am 28. Juni 2026 auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach statt, als Ziel wurde das Maffei-Gelände angekündigt.
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Erzbischof besucht Jubiläums-Wallfahrt
Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ fand am Sonntag eine bemerkenswerte ökumenische Wallfahrt in Troschenreuth statt. Initiiert vom katholischen Seelsorgebereich Auerbach-Pegnitz und den evangelischen Gemeinden der Region, kamen Gläubige beider Konfessionen zusammen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen der Zuversicht und des vertrauensvollen Glaubens in die Zukunft zu setzen. In drei großen Prozessionszügen – jeweils begleitet von Geistlichen aus beiden Kirchen – sowie einem Kinderzug und einer Radwallfahrt pilgerten die Teilnehmer zum Sportplatz. Dort zelebrierte Erzbischof Herwig Gössl den ökumenischen Gottesdienst, gefolgt von einem gemeinsamen Begegnungsfest.
Kommt her und esst - Feierliche Erstkommunion
Unter dem Motto „Kommt her und esst!“ feierten am Sonntag sechs Kinder aus der Pfarrei ihre Erste Heilige Kommunion in der Pfarrkirche St. Martin in Troschenreuth. Begleitet von ihren Familien, Ministranten, Pfarrer Norbert Förster und der Feuerwehrkapelle zogen die Kommunionkinder in einem festlichen Kirchzug in das Gotteshaus ein. Die Erstkommunionkinder – Alexander Wolf, Luisa Kretschmer, Hannah Groher, Franziska Dürtler, Nele Speckner und Alexander Beyer – empfingen zum ersten Mal die heilige Eucharistie und wurden damit in besonderer Weise in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Musikalisch gestaltet wurde der feierliche Gottesdienst von Michaela Neukam an der Orgel, den St. Martin Singers sowie der Feuerwehrkapelle Troschenreuth, die dem Fest einen feierlich-stimmungsvollen Rahmen verliehen. Mit viel Engagement hatten Eltern und Gemeindemitglieder die Feier vorbereitet und begleitet.