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Besinnliches Theater zur Weihnachtszeit

29. November 2015

DSCN8757Leichte Kost war es nicht, die dem Publikum im Saal des Roten Ochsen serviert wurde. Auf Einladung des Troschenreuther Mundarttheaters gastierte zum zweiten Mal "Das Baumann" aus Kulmbach in Troschenreuth. Im Gepäck diesmal keine Komödie, bei der die Lachtränen fließen, sondern eine Weihnachtsgeschichte, die nachdenklich stimmte und auch die eine oder andere Träne der Rührung hervor brachte.

DSCN8757Leichte Kost war es nicht, die dem Publikum im Saal des Roten Ochsen serviert wurde. Auf Einladung des Troschenreuther Mundarttheaters gastierte zum zweiten Mal "Das Baumann" aus Kulmbach in Troschenreuth. Im Gepäck diesmal keine Komödie, bei der die Lachtränen fließen, sondern eine Weihnachtsgeschichte, die nachdenklich stimmte und auch die eine oder andere Träne der Rührung hervor brachte.

Die Geschichte des geizigen Ebenezer Scrooge, der sein Umfeld, insbesondere seinen Angestellten Bob Cratchit, tyrannisiert, ist wohl bekannt. Es bedarf den Besuch von Geistern der gestrigen, der heutigen und der zukünftigen Weihnacht, um ihm die Augen zu öffnen. Neben Scrooge und Cratchit treten die Geister, Scrooges Neffe, ein Spendensammler und ein Nachtwächter in Aktion. All diese Menschen werden nur von zwei Schauspielern dargestellt, Georg Mädl und Rüdiger Baumann. Diese wechseln gekonnt zwischen den Rollen hin und her, manchmal reicht nur ein geschlossener Kragenknopf und die Änderung der Stimmlage während eines Monologs zum Wechsel des Charakters. Charles Dickens Weihnachtsgeschichte erzählen die beiden mit einer grandiosen Schauspielerischen Leistung, die das Publikum dann auch mit langen Applaus belohnte. Die Auftritte in Troschenreuth war quasi die Vorpremiere des sehenswerten Stücks, das das Ensemble ab dem ersten Advent bis Weichnachten im heimischen Theater in Kulmbach aufführt. Karten und Termine sind unter www.das-baumann.de zu finden. Auch das Troschenreuther Mundarttheater tritt wieder in Aktion. Ab Februar werden wieder die Lachmuskeln beansprucht, diesmal mit der bekannte Komödie "Charleys Tante".

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Ausverkaufte Premiere beim Troschenreuther Mundarttheater: „Pension Schöller“ begeistert das Publikum

Mit einer gelungenen Mischung aus klassischer Vorlage und lokalen Anspielungen feierte das Troschenreuther Mundarttheater am vergangenen Wochenende Premiere. Vor voll besetztem Haus zeigte das Ensemble mit der Verwechslungskomödie „Pension Schöller“ einen Klassiker des Volkstheaters – und erntete dafür minutenlange Standing Ovations. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Florian Wiedemann, Erster Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Pfarrer Norbert Förster und der Kulturbeauftragte Karl Lothes, die sich ebenso wie das Publikum von der spielfreudigen Truppe begeistern ließen.

Kinder kehren auf die Theaterbühne zurück

Mehrere Anläufe hatte es gebraucht, bis das Troschenreuther Mundarttheater sein letztes Stück „Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde“ wieder präsentieren konnte. Anfang 2020 gab es nach der Premiere noch zwei Vorstellungen, dann kam Corona und an Theater war nicht mehr zu denken. Sowohl 2021 als auch 2022 gab es Überlegungen und Anläufe, das Stück wieder aufzunehmen, aber die Sorge um die Gesundheit von Zuschauern und Mitwirkenden ließ es nicht zu.

Mundarttheater plant bereits neues Stück

Vor etwas mehr als zwanzig Jahre wurde der Verein Troschenreuther Mundarttheater e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Ensemble aber bereits seit sechs Jahren Theater. Trotz dieser langen Zeit ist das "TMT" aktiver und kreativer denn je. Das jedenfalls war das Fazit der Mitgliederversammlung des Vereins. Das Publikum honoriert das Engangement der Theatermacher um Vorstand Wolfgang Hempfling und so war das Stück "Urlaub, Liebe und Jeschäfte oder Willkommen im Roten Ochsen“, angelehnt an das berühmte "Weiße Rössel", eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.

Mehr als 30 Akteure wirkten mit, erstmals wurde ein Stück mit Livemusik begleitet, die Sänger und Schauspieler um Kerstin Vogel und Rainer Erfurt erhielten Standing Ovations. Mit dabei die Sankt Martin Singers. Womit der Vorsitzende in seinem Bericht dann auch gleich den Bogen zum nächsten Tagesordungspunkt spannte, denn die Satzung des Vereins wurde geändert, um den Damen der rührigen Gruppe um Leiterin Kerstin Vogel eine organisatorische und vereinsrechtliche "Heimat" zu geben. Im Zuge dieser Änderung wurde die Satzung gleich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung gebracht.

Finanziell ist das Mundarttheater solide aufgestellt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden dabei aber gleich wieder in aktuelle Technik und Fortbildung der Schauspieler investiert. So wurden neue Mischpulte für Licht und Ton, sowie Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone angeschafft, damit die Zuschauer die Darbietungen noch besser verfolgen und neue technische Möglichkeiten genutzt werden können. Als nächstes sollen die Umkleideräume saniert und erweitert werden.

TMT2019HV