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Das Dorfgeschehen wurde aufs Korn genommen

20. Juli 2015

DSCN6419Am Nachmittag des Kirchweihsonttag zog die Kirwajugend mit einem selbst gebauten Bollerwagen durch das Dorf. Am Abend folgte dann der Kirchweihtanz. Beim G'stanzlsingen wurde das Dorfgeschehen aufs Korn genommen. "Martin und seine Freunde" begleiteten die Kirwajugend beim Austanzen des neuen Kirwapaares. Dummerweise waren es aber mehr Kirwabuam als -Madln uns so wurde Kilian Beck kurzerhand mit Perücke und Dirndl zum Kirwamadl "umfunktioniert". Und wie es der Zufall so will, beim Böllerschuss hielten er und sein Tanzpartner Lars Stachowski dann auch den Blumenstrauß in der Hand, sehr zur Gaudi der zahlreichen Zuschauer, die sich auch von einem kurzen Regenschauer nicht abhalten ließen. Die Blaskapelle unterhielt die Gäste dann noch einige Stunden.


DSCN6419Am Nachmittag des Kirchweihsonttag zog die Kirwajugend mit einem selbst gebauten Bollerwagen durch das Dorf. Am Abend folgte dann der Kirchweihtanz. Beim G'stanzlsingen wurde das Dorfgeschehen aufs Korn genommen. "Martin und seine Freunde" begleiteten die Kirwajugend beim Austanzen des neuen Kirwapaares. Dummerweise waren es aber mehr Kirwabuam als -Madln uns so wurde Kilian Beck kurzerhand mit Perücke und Dirndl zum Kirwamadl "umfunktioniert". Und wie es der Zufall so will, beim Böllerschuss hielten er und sein Tanzpartner Lars Stachowski dann auch den Blumenstrauß in der Hand, sehr zur Gaudi der zahlreichen Zuschauer, die sich auch von einem kurzen Regenschauer nicht abhalten ließen. Die Blaskapelle unterhielt die Gäste dann noch einige Stunden.


Umsonst und draußen - für einen guten Zweck

Umsonst und draußen – aber für einen guten Zweck - so könnte man das Motto eines Open-Air-Konzert auf dem Spielplatz in Troschenreuth beschreiben, zu dem die St. Martin Singers eingeladen hatten. Der Chor aus Troschenreuth, der seit 14 Jahren besteht und inzwischen auch männliche Stimmen in seinen Reihen zählt, wird von Kerstin Lindner geleitet. Ursprünglich als Gospelchor gestartet, haben die St. Martin Singers ihr Repertoire inzwischen deutlich erweitert – von christlichen Liedern über Balladen bis hin zu modernen Pop-Interpretationen.

Sonne, Kirwa, Küchla

Bei bestem Kirchweihwetter feierte Troschenreuth seine Sommerkirwa. Die heißt so, weil sich Troschenreuth gleich zwei Kirchweihfeste leistet. Zum einen das Fest zur Kirchenweihe im Juli und das Patronatsfest des Heiligen St. Martin im Herbst. Normalerweise wird auch der Troschenreuther "Mehrzweckbaum" über mehrere Jahre hinweg als Maibaum und Kirwabaum benutzt, aber nach der im letzten Jahr neu aufgestellte Baum ein paar Defizite beim geraden Wuchs aufwies, entschieden sich die Verantwortlichen der Siedlergemeinschaft Rote Erde und der Kirwajugend, heuer nochmal einen neuen Baum aufzustellen. Dies erledigten rund 20 starke Männer mittels sogenannter Schwalben mit reiner Muskelkraft. Da der große Baum an seinem Standort aber nicht für das Austanzen geeignet ist, stellte die Kirwajugend schon traditionell einen zweiten, kleineren Baum auf. Dieser wurde dann auch gleich von den Kindern belagert, konnten sie doch daran hochklettern und sich eine der frischen Laugenbrezen, die von einem Kranz baumelten, holen.

Jubiläumskirwa findet neues Oberkirwapaar

Die zweite Auflage der Troschenreuther Zeltkirwa war wieder ein schönes Erlebnis für die Kirwaleute und alle Besucher. Nach einem Festzug und einem Festgottesdienst am Morgen zogen Kirwamadla und Kirwabuam am Nachmittag des Kirchweihsonntag durch die Straßen des Dorfes und verteilten die beliebte Küchla. Doch mittendrin verkündeten die Wetter-Apps eine Warnung vor schweren Gewittern und bange Blicke richteten sich gen Himmel. Doch bis auf vereinzeltes Donnergrollen und ein paar Minuten Nieselregen blieb das Wetter ruhig und so traf sich das Dorf dann am Abend im Pfarrgarten zum traditionellen Austanzen des Kirwabaums.